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Putin: Wir können russische Militärbasis nutzen, um gegen Drogen aus Afghanistan vorzugehen

Putin in Duschanbe zum afghanischen Drogenexport.
Putin in Duschanbe zum afghanischen Drogenexport.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat gestern während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem tadschikischen Amtskollegen den Drogenexport aus Afghanistan angesprochen. Er räumte die Möglichkeit ein, dass die russische Militärbasis in Tadschikistan dazu genutzt werden könnte, gegen die Drogeneinfuhr über die afghanische Grenze vorzugehen. Putin hatte bereits vor zehn Jahren einen „Anti-Drogen-Gürtel“ um Afghanistan gefordert.

Aus dem Land gelangen große Mengen Opiate in die Welt. Bis zu 500.000 afghanische Mohnbauern soll es geben, die das Land zum Exportweltmeister beim Opium-Handel machen. Über 90 Prozent des weltweiten Schlafmohns sollen mittlerweile aus Afghanistan kommen. Die süchtig machende und potentiell tödliche Fracht wird nahezu in alle Länder geschmuggelt und richtet dort große Schäden an. Doch auch in Afghanistan verschärft der massive Anstieg der Drogenproduktion die Probleme. Rund ein Sechstel der 30 Millionen Einwohner sollen bereits Drogen konsumieren. 

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