Für Kriegstraining im Winter: US-Marineinfanterie erstmals seit 2. Weltkrieg in Norwegen stationiert

Für Kriegstraining im Winter: US-Marineinfanterie erstmals seit 2. Weltkrieg in Norwegen stationiert
In Norwegen sind gestern etwa 300 US-Marineinfanteristen am Vaernes-Flughafen in der Nähe von Trondheim für einen halbjährigen Einsatz angekommen. Damit lässt Norwegen erstmals seit Ende des Zweiten Weltkrieges wieder fremde Truppen ins Land. Der Vorschlag zum Einsatz kam von Seiten der USA. Mit dem Argument, dass die „USA wichtige Verbündete“ seien, stimmte Norwegen zu, um die „bilateralen Beziehungen weiterzuentwickeln“. Sie sollen an Militärübungen mit der norwegischen Armee teilnehmen.

Einen Zusammenhang mit der derzeit laufenden US-Operation „Atlantic Resolve“ gegen „russische Aggressionen“ soll es nach offiziellen Erklärungen aber nicht geben. Medienberichten zufolge ist das Ziel der US-Truppen-Stationierung, den Kampf unter winterlichen Bedingungen zu trainieren. Die US-Truppen sollen ein Jahr in Norwegen bleiben. Die aktuelle Gruppe von US-Soldaten wird in sechs Monaten mit einer anderen Truppe ausgetauscht.

Videorechte: Medienarchiv der norwegischen Streitkräfte