Russische Ärzte in Aleppo: Verletzte haben keine Behandlungsmöglichkeit, deshalb müssen wir helfen

Russische Ärzte in Aleppo: Verletzte haben keine Behandlungsmöglichkeit, deshalb müssen wir helfen
In Aleppo kümmern sich nach wie vor russische Spezialisten, Ärzte und Krankenpfleger um die vielen Verletzten. Zwischen 120 und 150 Patienten werden täglich in den improvisierten medizinischen Zeltstationen behandelt, die das russische Verteidigungs- und Notfallministerium im al-Mahaledzh-Lager errichten ließ. Ein Hauptgrund für die medizinischen Engpässe in Syrien sind, neben der breiten Zerstörung, die westlichen Sanktionen gegen das Land.

Sanitätsoffizier Oleg Gurjan erklärt, dass die meisten Menschen mit entzündeten und eitrigen Wunden kämen. Bei vielen dieser Wunden handelt es sich um Schusswunden und Verletzungen durch Explosionen. Er fügte hinzu, dass die Menschen in Aleppo keine andere medizinische Versorgungsmöglichkeit hätten. Syrien leidet seit 2011 unter den westlichen Sanktionen, die unter anderem Medikamente, Lebensmittel, Treibstoff und Ersatzteile betreffen und somit in erster Linie die Zivilbevölkerung treffen. Deshalb ist das Land massiv auf Hilfe von Außen angewiesen. Russland entsandte seine mobilen Krankenhäuser und Spezialisten am 30. November nach Aleppo. Am 5. Dezember starteten Extremisten, die zu der Zeit noch Teile der Stadt besetzt hielten, einen Mörser-Angriff auf die medizinischen Zelte, wodurch zwei russische Krankenschwestern getötet wurden.

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