Ingenieur stellt neue Erfindung vor: „Ein Taifun liefert Strom für 50 Jahre in Japan“

Ingenieur stellt neue Erfindung vor: „Ein Taifun liefert Strom für 50 Jahre in Japan“
Ein Ingenieur vom Startup-Unternehmen Challenergy, Atsushi Shimizu, hat am Montag in Nanjo in der Okinawa-Präfektur ein Exemplar seiner vielversprechenden Erfindung vorgestellt. Es soll sich um die weltweit erste „Taifun-Turbine“ handeln, die die Macht der Stürme nutzen kann, um Japan mit unbegrenzten Mengen von grüner Energie zu versorgen. Seinen Berechnungen zufolge kann theoretisch ein einziger Taifun die kinetische Energie liefern, um ganz Japan für 50 Jahre mit Strom zu beliefern.

Herkömmliche Windanlagen würden dieser Kraft nicht standhalten und sind generell ungeeignet für Gebiete mit regelmäßigen Taifunen. Für die Taifun-Turbine sollen diese Kräfte kein Problem sein. Der Erfinder erklärt die Idee und die Motivation für seine Turbine kam ihm nach der Atomkatastrophe in Fukushima. Er wollte eine Lösung finden, wie Japan, eine Energiewende gelingen kann. Sollte seine Erfindung wirklich diesen Kräften standhalten, bleibt ein weiteres Problem und zwar, dass eine Speicherung der Energie bislang nicht möglich ist. Eine solche Speicherung scheint allerdings gar keine Utopie mehr zu sein. In Deutschland überlegt man beispielsweise neben die Windräder Anlagen zur Elektrolyse zu platzieren, um die Windenergie zur Wasserelektrolyse zu nutzen. Der daraus gewonnene Wasserstoff könnte problemlos gespeichert werden.

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