Fidel Castro sprach bereits im Juli 1989 vom Untergang der Sowjetunion

Fidel Castro sprach bereits im Juli 1989 vom Untergang der Sowjetunion
Der am letzte Woche verstorbene Revolutionsanführer und anschließendes Staatsoberhaupt Kubas, Fidel Castro, hat bereits im Sommer 1989 einen Zusammenbruch der Sowjetunion befürchtet. Dies erklärte er während einer Rede im Juli 1989 in Kuba. Michail Gorbatschow hatte sich noch wenige Tage zuvor in Kuba für einen Staatsbesuch aufgehalten. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, wie bald der Zusammenbruch der UdSSR und seiner Satellitenstaaten passieren würde.

Castro erklärte:

„Wenn wir morgen oder an irgendeinem anderen Tag mit der Nachricht über einen Bürgerkrieg in der UdSSR aufwachen oder dass sich die UdSSR aufgelöst hat, ein Vorgang der sich hoffentlich niemals ereignen wird, dann werden selbst unter diesen Umständen Kuba und die kubanische Revolution weiterkämpfen und weiter Widerstand [gegen das US-Imperium] leisten.“

Fidel Castro ist am Freitag im Alter von 90 Jahren auf Grund von Altersschwäche gestorben. Er galt als Galionsfigur für den Widerstand gegen den US-Imperialismus. Sein jüngerer Bruder, Raul Castro, der heutige Präsident Kubas, bestätigte seinen Tod am Samstag im kubanischen Staatsfernsehen.

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