Syrischer Außenminister zu UN-Vorschlag: Autonomiestatus für Terroristen in Ost-Aleppo inakzeptabel

Syrischer Außenminister zu UN-Vorschlag: Autonomiestatus für Terroristen in Ost-Aleppo inakzeptabel
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat am Sonntag in Damaskus nach einem Gespräch mit dem Sondergesandten der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, eine Erklärung abgeben. Während dieser verurteilte er den UN-Vorschlag, dem Gebiet in Ost-Aleppo, das von Terroristen besetzt wird, einen Autonomiestatus zu gewähren.

„Dieser Vorschlag ist völlig inakzeptabel. Keine Regierung der Welt würde zulassen, dass 275.000 Zivilisten von 5.000 bis 7.000 Terroristen als Geiseln gehalten werden“, so al-Muallim. Ein solcher Autonomiestatus käme laut al-Muallim einer Belohnung für die Terroristen gleich, die „mit ihren Mörder-Bomben Tausende Menschen getötet haben und erst heute mit einem ihrer Geschosse die Furqan Schule getroffen haben, was zum Tod von 10 Schülern führte.“ Die Terroristen und Militanten bräuchten stattdessen moralische Abschreckung.

Die syrische Seite hatte sich erhofft von de Mistura zu erfahren, wann der Dialog über Syrien  fortgesetzt würde, aber der UN-Sondergesandte wollte laut al-Muallim nur über den Autonomiestatus für Ost-Aleppo sprechen.

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