Erdogan spricht sich für Grenzausweitung aus: „Wir sind Gefangene auf 780.000 Quadratkilometern“

Erdogan spricht sich für Grenzausweitung aus: „Wir sind Gefangene auf 780.000 Quadratkilometern“
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich bei einer Gedenkfeier zum 78. Todestag des ersten türkischen Präsidenten, Mustafa Kemal Atatürk, in der Stadt Bestepe am Donnerstag für den Ausbau der Grenzen der Türkei eingesetzt. Er behauptete: „Wir können keine Gefangenen auf 780.000 Quadratkilometern sein, denn unsere physischen Grenzen sind anders als die Grenzen unseres Herzens.“

Laut ihm sind Mossul, Kirkuk, Hasaka, Aleppo, Homs, Misrata, Skopje, der Kaukasus und die Krim eigentlich türkisch. Erdogan hatte kürzlich auch die türkisch-griechische Grenzsetzung kritisiert: „Im Vertrag von Lausanne haben wir Inseln weggegeben. So nah, dass wir eure Stimmen hören können, wenn ihr hinüberruft. Das waren unsere Inseln. Dort sind unsere Moscheen." Die Türkei operiert außerdem völkerrechtswidrig und gegen den Willen der legitimen Regierungen militärisch in Syrien und im Irak.

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