Lawrow äußert sich zu US-amerikanischem Wahlergebnis und -system

Lawrow äußert sich zu US-amerikanischem Wahlergebnis und -system
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich heute in Moskau während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen, Aurelien Agbenonci, aus Benin zu den US-Wahlen und zum Wahlsystem geäußert.

„Wir hoffen, dass die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika, die durch schwierige Zeiten gehen, sich verbessern und normalisieren werden, was den Interessen unserer Nationen und der internationalen Gemeinschaft insgesamt entspricht“, so Lawrow.

Darüber hinaus erinnerte Lawrow an ein Gespräch mit der ehemaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice, in dem sie sagte, dass das „US-Wahlsystem unvollkommen sei und als ungerecht angesehen werden könnte“, da nicht die Mehrheit der Wähler über einen Präsidenten entscheide, sondern die Anzahl der ergatterten Wahlmänner. Wenn es nach Wählerstimmen gegangen wäre, hieße die zukünftige US-Präsidentin nun Hillary Clinton, denn sie hat 0,2 Prozent mehr Stimmen als Trump. Im Jahr 2000 scheiterte ebenfalls der demokratische Präsidentschaftskandidat Al-Gore an den Wahlmännern, obwohl er eine halbe Million mehr Wählerstimmen als George W. Bush hatte. 

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