Nach „Bürgerprotest“ errichten Behörden vier Meter hohe Mauer um Flüchtlingsunterkunft

Nach „Bürgerprotest“ errichten Behörden vier Meter hohe Mauer um Flüchtlingsunterkunft
Die Münchener Behörden haben am Sonntag den Bau einer vier Meter hohen Mauer rund um ein Flüchtlingsheim im Bezirk Neuperlach fortgesetzt. Zu dem Bau kommt es, nachdem Anwohner die örtlichen Behörden unter Druck gesetzt hatten, weil sie der Baulärm störte.

Einige von ihnen befürchten, dass der Wert ihrer Grundstücke und Immobilien aufgrund des Neubaus sinken könnte. In der Unterkunft sollen unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden. Ein Ortsansässiger findet die Mauer schrecklich und bringt den Einwand, dass man in Berlin die Mauer abgebaut hat, während in München nun neue gebaut werden. Der Bau der Mauer erregt international Aufmerksam in den Medien. Einige sehen in der Mauer ein Symbol für die gescheiterte Flüchtlingspolitik und ein Zeichen der Spaltung zwischen Einheimischen und den Flüchtlingen. Die Einwohner aus Neuperlach verneinen dies, betonen ihre Hilfsbereitschaft und dass es ihnen lediglich um den Baulärm gehe.

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