Militäroperation gegen den IS in Mossul: Unzählige Zivilisten fliehen vor Kriegsgeschehen

Militäroperation gegen den IS in Mossul: Unzählige Zivilisten fliehen vor Kriegsgeschehen
Seit dem Start der Militäroperation gegen den IS zur Befreiung der irakischen Stadt Mossul am 17. Oktober sehen sich viele Zivilisten zur Flucht gezwungen. Experten fürchten Hunderttausende neue Flüchtlinge aus der Millionenstadt. Diese Flüchtlingsströme waren gestern auch im Kokajli Gebiet östlich von Mossul zu beobachten.

Unzählige Menschen flohen aus dem Gebiet, während die Offensive in vollem Gange fortgesetzt wird. Der IS soll erst kürzlich Hunderte Zivilisten hinrichten lassen haben und sie weiterhin als Schutzschilde benutzen. Aber es starben auch Hunderte durch die Bombardements der US-Koalition. Das russische Verteidigungsministerium hat erst heute Stelleliten-Aufnahmen veröffentlicht, die eine durch die US-Koalition zerbombte Schule bei Mossul zeigen. Russlands Generalstabschef Sergei Rudskoi betonte zudem, dass „die USA ihre Raketen- und Bombenangriffe auf Wohnviertel in Mossul, aber auch in anderen Ortschaften der irakischen Provinz Nainawa fortsetzen würden.“ Mossul wurde 2014 vom IS eingenommen. Laut dem irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi werden in der Stadt etwa 3.000 bis 5.000 IS-Mitglieder und weitere 1.500 bis 2.500 in den Außenbezirken vermutet.

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