Kampf gegen Terror in Syrien: Russische Flugzeugträger-Kampfgruppe im Westen unerwünscht

Kampf gegen Terror in Syrien: Russische Flugzeugträger-Kampfgruppe im Westen unerwünscht
Das russische Verteidigungsministerium hat am Dienstag Videoaufnahmen einer russischen Flugzeugträger-Kampfgruppe auf ihrem Weg nach Syrien veröffentlicht. In westlichen Medien und Politikkreisen wurde der Aufbruch der Gruppe als „Provokation“ und „Säbelrasseln“ abgetan. Die NATO ließ die Gruppe auf ihrer Reise überwachen und mehrere Staaten verweigerten den Zugang zu ihren Häfen. Russlands Verteidigungsminister verurteilte die westliche Kooperationsverweigerung beim Kampf gegen Terrorismus.

Zur Gruppe gehören der einzige Flugzeugträger der russischen Marine „Admiral Kusnezow“, der atombetriebene Raketen-Kreuzer „Pjiotr Weliki“, ein Kamow Ka-27 Militärhubschrauber sowie Kampfjets des Typs Mig-29 und Suchoi-Su-33. Die Gruppe war am 15. Oktober zum Kampf gegen Terrorismus zur syrischen Küste aufgebrochen. Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu erklärte gestern dazu:

„Unsere Flugzeugträgerkampfgruppe, die vom Raketenkreuzer Piotr Weliki angeführt wurde, hat in der vergangenen Woche seinen Durchzug durch den Ostatlantik in das Mittelmeer vollendet. […] Besonders überrascht waren wir allerdings über die Position einiger Länder, die unter dem Druck der USA und der NATO öffentlich erklärten, dass sie unseren Kriegsschiffen den Zugang zu ihren Häfen verweigern würden. Das beeinträchtigte jedoch nicht den Zeitplan ihrer Reise entlang der geplanten Route, da sie mit allen notwendigen Ressourcen ausgestattet waren. Es ist an der Zeit, dass sich unsere westlichen Kollegen entscheiden, wen sie wirklich bekämpfen wollen - Terroristen oder Russland. Vielleicht verstehen unsere Partner so ihren Beitrag zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus in Syrien."

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