„Er wartete nach Wagenpanne auf Hilfe“ - US-Polizei erschießt wieder unbewaffneten Afroamerikaner

„Er wartete nach Wagenpanne auf Hilfe“ - US-Polizei erschießt wieder unbewaffneten Afroamerikaner
In Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma ist am Freitag ein unbewaffneter Afroamerikaner durch eine US-Polizistin erschossen worden. Das Opfer, Terence Crutcher, ist in dem Hubschrauber-Video zu sehen, wie er mit erhobenen Händen auf seinen Wagen zugeht, dicht gefolgt von vier Polizisten. Plötzlich drückt eine Beamtin den Abzug und erschießt den vierfachen Familienvater. Laut Crutchers Familie wartete er an der Straße auf Hilfe, nachdem sein Geländewagen eine Panne hatte.

Die Polizistin,Betty Shelby, ließ über ihren Anwalt erklären, dass sie Angst hatte, dass Crutcher eine Waffe aus dem Wagen holen würde und sie deshalb schoss. Sie wurde vorläufig beurlaubt. Nach der Tat stellte sich heraus, das Terence Crutcher weder an seinem Körper noch in seinem Wagen eine Waffe hatte. „Die Behörden werden alles tun, um den Fall aufzuklären und nichts verheimlichen“, erklärte der Tulsa-Polizeichef, Chuck Jordan. Der Familie ist das zu wenig. Sie verlangt, dass Betty Shelby verhaftet wird.