Nach Eklat mit Putins Hund - Merkel plötzlich von Hundephobie befreit?

Nach Eklat mit Putins Hund - Merkel plötzlich von Hundephobie befreit?
Die mediale Aufregung ist damals groß gewesen, als der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi im Jahr 2007 seine schwarze Labradorhündin Koni ins Zimmer ließ, obwohl Merkel doch „Angst vor Hunden“ hat. Medien titelten, dass Putin „hundsgemein“ sei und über „Machtspielchen mit seinem Hund“, darunter Fotos der Kanzlerin mit befremdlichen Blick in Richtung Hündin „Koni“.

Selbst die Kanzlerin warf Putin vor: „Obwohl, wie ich glaube, der russische Präsident genau wusste, dass ich nicht gerade begierig darauf war, seinen Hund zu begrüßen, brachte er ihn mit.“ Ein völlig anderes Bild zeigte sich allerdings gestern in Maranello. Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi und Merkel waren zusammengekommen, um bilaterale Gespräche abzuhalten, doch zuvor sollten noch Rettungs- und Feuerwehrkräfte begrüßt werden. Darunter ein schwarzer Labrador, Leo, der ein junges Mädchen aus den Trümmern des Erdbebens in Italien letzte Woche gezogen hatte. Die Angst schien  plötzlich überwunden, denn die Kanzlerin ging nicht nur mit breitem Lächeln auf Leo zu, sondern er bekam auch Streicheleinheiten von ihr und durfte sogar ihre Hand lecken.

Merkel 2007 in Sotschi: