Brasilien: Überwachungskamera widerlegt angeblichen Raubüberfall auf US-Olympia-Schwimmer

Brasilien: Überwachungskamera widerlegt angeblichen Raubüberfall auf US-Olympia-Schwimmer
Eine Überwachungskamera-Aufnahme zeigt die vier US-Olympia-Schwimmer an einer Tankstelle in Rio de Janeiro, wo sie angeblich von einem Bewaffneten ausgeraubt worden waren. Allerdings kam nach Überprüfung von Überwachungsaufnahmen und Zeugenaussagen ein ganz anderer Tathergang ans Tageslicht.

Die vier Olympia-Schwimmer, darunter der Goldmedaillen-Sieger Ryan Lochte, sollen nach einem Party-Besuch an der Tankstelle randaliert, sich mit dem Arbeitspersonal gestritten und an eine Wand uriniert haben und seien gar nicht ausgeraubt worden. Olympiasieger Ryan Lochte änderte seine Darstellung zu der Geschichte mehrmals. Er befindet sich wieder in den USA. Seine Kollegen Conger und Bentz wurden am Mittwoch am Flughafen kurz vor ihrer Abreise für eine Polizei-Befragung festgehalten. Danach durften sie in die USA ausreisen. Der vierte Schwimmer, Feigen, ist nach wie vor in Rio und soll mit den Behörden kooperieren.