Hubschrauber-Abschuss lässt französische Militär-Operationen in Libyen auffliegen

Hubschrauber-Abschuss lässt französische Militär-Operationen in Libyen auffliegen
Sieben Menschen sind am Mittwoch bei einem Absturz eines Militärhubschraubers in Libyen getötet worden. Unter den Toten befanden sich auch drei französische Unteroffiziere einer Spezialeinheit. Der Hubschrauber ist im Magrun-Gebiet südlich von Benghazi abgestürzt. Bisher war nur bekannt, dass Frankreich „Aufklärungsflüge“ über Libyen fliege. Der französische Präsident Francois Hollande hat daraufhin den Tod der Soldaten bestätigt.

Später gab die französische Regierung zu, dass französische Spezialeinheiten auf libyschen Gebiet aktiv sind. Kämpfer der islamistischen Miliz „Benghazi Verteidigungsbrigade“ hatten sich später zum Anschlag bekannt und erklärt, dass sie den Hubschrauber mit einer infrarotgelenkten Luftabwehrrakete des Typs SA-7 und Maschinengewehrfeuer vom Himmel geholt hätten.