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Türkei: Izmir beweist Zivilcourage – Mann schleudert Flüchtlingskind zu Boden – Hilfe kommt sofort

Türkei: Izmir beweist Zivilcourage – Mann schleudert Flüchtlingskind zu Boden – Hilfe kommt sofort
Überwachungskameraaufnahmen zeigen einen Mann, der einen kleinen Jungen, der Berichten zu Folge ein syrisches Flüchtlingskind sein soll, mit voller Wucht auf den Boden schleudert, sodass der Junge heftig mit dem Gesicht auf den Steinboden aufschlägt. Ort des Geschehens war ein Basar in Izmir, der drittgrößten türkischen Stadt, die als Hort der modernen, freiheitlich orientierten Türken und Erdogan-Gegner gilt.

Sofort nach der schrecklichen Tat eilen Passanten zum Täter und zum Opfer. Einer schlägt dem Angreifer sogar ins Gesicht, dann verschwindet die Männergruppe aus dem Bild. Es ist also möglich, dass er danach weiter geschlagen wurde. Beamte gaben bekannt, dass der 35-jährige Ladenbesitzer namens Musa D. ermittelt wurde und ihm eine Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung droht. Augenzeugen sagten, dass der Junge blaue Flecken im Gesicht hatte und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Sie gaben ihm Wasser, doch dann floh er in Begleitung eines Freundes. Der Stadt-Gouverneur Mustafa Toprak hat Offiziere auf die Suche nach dem vierjährigen Jungen geschickt. „Wir versuchen, das Kind zu finden. […] Auch die Familie des Kindes und psychologische Beratung anzubieten oder was auch immer nötig ist. […] Der Vorfall im Video ist absolut inakzeptabel.", so Toprak. Der Täter soll seine Tat damit erklärt haben, dass der Junge schon mehrere Tage mit seinen Freunden an seinem Stand rumlungerte. Zuletzt spielte er mit seiner Sackkarre, schob sie herum und traf eine Frau, woraufhin er durchgedreht ist.

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