Syrien: Bewohner von Kessab nahe der türkischen Grenze erhalten humanitäre Hilfe

Syrien: Bewohner von Kessab nahe der türkischen Grenze erhalten humanitäre Hilfe
In Kessab im Gouvernement Latakia nahe der türkischen Grenze haben die Einwohner heute humanitäre Hilfe erhalten. Aus Sicherheitsgründen mussten die Bewohner Ausweisdokumente wie Reisepässe vorzeigen, um die Pakete zu erhalten. Im Video sind auch verletzte syrische Soldaten zu sehen, die angeblich an der Grenze verwundet wurden, als sie unter Beschuss von der türkischen Seite gerieten. Laut Berichten hat sich die Bevölkerung in Kessab seit dem Ausbruch des Krieges halbiert.

Nach UN-Angaben leben etwa 4,5 Millionen Menschen in Syrien in Bereichen, die für die humanitäre Hilfe nur schwer zugänglich sind. Im Rahmen der Syrien-Kontaktgruppe, die gestern Abend in München „alle entscheidenden internationalen und regionalen Spieler" zusammen gebracht hat, wurde sich darauf geeinigt, humanitäre Zugänge zu den belagerten Städten und Dörfern sicherzustellen. „Konkret benannte Ortschaften sollen jetzt aus der Luft oder von LKW-Konvois mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden“, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

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