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Erstmals seit über 40 Jahren: Bauarbeiter verlagern kompletten Altbau in Moskau

Erstmals seit über 40 Jahren: Bauarbeiter verlagern kompletten Altbau in Moskau
Erstmals seit über 40 Jahren: Bauarbeiter verlagern Altbau in Moskau
Um ein altes Gebäude in Moskau zu retten, hat eine Baufirma es auf einen neuen Platz befördert. Auf der Stelle des Wasserturms aus dem 19. Jahrhundert soll eine Wohnanlage entstehen. Die 100 Meter lange Reise des 1.600 Tonnen schweren Altbaus hat drei Tage gedauert.

Erstmals seit über 40 Jahren hat ein Bauunternehmen in Moskau ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert auf einen anderen Platz befördert. Der im Jahr 1899 errichtete Wasserturm befand sich auf dem Gelände des ehemaligen Kompressorenwerks "Borez" in der Nähe des Sawjolowoer Bahnhofs. Obwohl der Altbau niemals auf einer Denkmalschutzliste stand, beschloss die Baufirma "PIK Group", ihn zu retten.

Zu diesem Zweck wurde das rund 1.600 Tonnen schwere Gebäude von seinem Fundament abgetrennt, mit Metallgurten, Streben und Bundbalken befestigt und anschließend auf eine Schiebebühne verladen. Der Wasserturm legte die 100 Meter lange Strecke in drei Tagen zurück. Außer dem Wasserturm mussten zwei weitere Altbauten ihren Platz wechseln. Das kostete die Baufirma ungefähr 550 Millionen Rubel (etwa 6,4 Millionen Euro).

Das Bauunternehmen "PIK Group" errichtet auf dem ehemaligen Betriebsgelände eine Wohnanlage. Die Altbauten sollen dabei Teil des modernen architektonischen Ensembles werden. Der Wohnkomplex "Scheremetjewski" soll voraussichtlich im November 2020 einzugsfertig sein.

Zuletzt wurde im April 1979 ein komplettes Gebäude in der russischen Hauptstadt verlagert. Damals musste das sogenannte Sytin-Haus in der Twerskaja-Straße seine Stelle um 47 Meter wechseln, um einem neuen Flügel der Redaktion der Zeitung Iswestija Platz zu machen.

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