icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Schwere Krawalle in Portland: Protestler suchen Kampf mit Bundespolizisten

Schwere Krawalle in Portland: Protestler suchen Kampf mit Bundespolizisten
In Portland spitzt sich die Lage mehr und mehr zu. Seit dort die Bundespolizei im Einsatz ist und in mehreren Fällen äußerst brutal gegen Demonstranten vorgegangen sein soll, kommt es wieder zu Krawallen in der Stadt. Neben friedlichen Demonstrationen gegen die Anwesenheit der Bundespolizisten, wählt ein wachsender Kern die gewalttätige Auseinandersetzung. Erneut wurde gestern dort das Bundesgerichtsgebäude angegriffen und versucht, es in Brand zu setzen.

Nach mehreren Vorfällen in den vergangenen Tagen mit den Bundespolizisten, den sogenannten Feds, gerät ihre Präsenz in Portland, die nach den gewaltsamen Protesten von Washington aus angeordnet wurde, zunehmend in Kritik.

Im folgenden Video prügelt ein Bundespolizist mit seinem Schlagstock auf einen der Demonstranten ein, und ein weiterer sprüht ihm Tränengas mitten ins Gesicht: 

Am Freitag setzten die Bundesbeamten in Portland massiv Tränengas gegen Protestierende ein und ernteten dafür von der Gouverneurin des Bundesstaates Oregon, Kate Brown, harsche Kritik. Sie bezeichnete die Aktion als "eklatanten Machtmissbrauch".

Doch wie die Videoaufnahmen von Montag und Dienstag zeigen, gibt es auch heftige Gewaltausbrüche auf der Seite der "Black Lives Matter"-Demonstranten. Offensichtlich radikale Protestler belagerten das Bundesgerichtsgebäude, in dem sich Polizisten verbarrikadierten, attackierten es vehement und versuchten sogar, es in Brand zu stecken. 

Doch auch die Bundespolizisten gehen wenig zimperlich vor, wenn sie einen der gewaltsamen Protestlern in die Finger bekommen, wie die Aufnahmen ebenfalls belegen. 

Auf Trumps Anweisung hin, Bundesdenkmäler und -gebäude zu schützen, trafen die Bundespolizisten in Portland ein. Dort stießen die Beamten dann auf die Demonstranten und es kam zur Eskalation. Das Weiße Haus verteidigte den Einsatz von Gewalt, einschließlich Tränengas, und beschuldigte die Behörden, während einer früheren Presseerklärung in Washington DC, die "Kontrolle" über Portland "verloren zu haben". Sie seien dort, um Recht und Ordnung durchzusetzen und Staatsgut zu schützen.

Demokratische Politiker und Demonstranten kritisieren den Einsatz der zusätzlichen Truppen. 

Der Bürgermeister von Portland und Demokrat, Ted Wheeler, fordert den Abzug der Bundespolizisten aus seiner Stadt. Ihm nach heizen diese die gewaltsamen Proteste nur an und die Stadt benötige keine Hilfe. Zusammen mit seinen Amts- und Parteikollegen aus Chicago, Kansas City, Atlanta und Washington D.C. ließ er dem Kongress, dem US-Justizministerium und dem Ministerium für Innere Sicherheit einen Protestbrief zukommen, in dem sie die Einstellung dieser "inakzeptablen Praxis, Bundeskräfte in Großstädte zu entsenden" fordern.

Trump wiederum ist der Meinung, dass Zustände und Gewaltexplosionen, wie sie "radikale Anarchisten" und "US-Hasser" auf die Straßen von Portland bringen, inakzeptabel seien, und er werde dies "nicht so weitergehen lassen". Deshalb erwäge er die Entsendung weiterer Truppen in andere, von Demokraten geführte Städte, wo die Kriminalität außer Kontrolle geraten sei und die Politiker die gewaltsamen Ausschreitungen dort nicht mehr in den Griff bekommen. Als Beispiele hierfür nannte er die Städte "New York, Chicago, Philadelphia, Detroit, Oakland und Baltimore", die von Bürgermeistern der Demokraten geführt werden. 

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen