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Portland: Proteste schlagen erneut in Gewalt um – Bürgermeister fordert Abzug der Bundespolizei

Portland: Proteste schlagen erneut in Gewalt um – Bürgermeister fordert Abzug der Bundespolizei
In Portland ist es erneut zu Krawallen gekommen. Dutzende von Demonstranten zerstörten "aus Protest gegen Polizeibrutalität und Rassismus" den Stahlzaun, der zum Schutz um das Justizzentrum von Multnomah County in Portland errichtet wurde. Die Polizei reagierte unter anderem mit dem Einsatz von Tränengas. Währenddessen entbrennt auf höchster politischer Ebene ein Streit um den Einsatz von Bundespolizei in Portland, der in Washington angeordnet wurde.

Portland scheint sich zunehmend zu einem Zentrum der jüngsten Proteste zu entwickeln. Seit Ende Juni ist die Bundespolizei vor Ort im Einsatz, um schwere Krawalle und Ausschreitungen zu unterbinden. Auf Seiten Protestierender wird dieser Einsatz kritisch gesehen, wie Videos bezeugen, da er laut dem amtierenden Bürgermeister die Gewalt nur angeheizt.

Heute protestierten erneut Einheimische gegen den Einsatz von Bundespolizisten, die besonders hart gegen Demonstranten vorgehen sollen. Später kam es wieder zu Zusammenstößen: 

Doch offenbar gibt es auch Demonstranten, die die Gewalt einiger vermeintlicher Black Lives Matters-Aktivisten anprangern.

So verurteilte ein Demonstrant am Rande der Ausschreitungen die Angriffe und Krawalle durch solche Aktivisten: 

Wir sind hier draußen und protestieren gegen die Leute, die diese ganze Scheiße in die Luft jagen. Es geht uns immer noch um Black Lives Matter, aber wir werden nicht zulassen, dass die Menschen, welche unsere schöne Stadt zerstören, unsere Botschaft in Beschlag nehmen, verstehen Sie? Es ist so, als ob sie einfach versucht hätten, unsere Botschaft zu missbrauchen. Sie haben unsere Botschaft einfach nur missbraucht. Schwarze Leben sind immer noch wichtig, aber wir können uns nicht darauf konzentrieren, weil wir uns hier um das Gerichtsgebäude kümmern müssen. Also hören wir endlich mit dem ganzen Scheiß auf. 

Portland ist auch auf höchster Ebene ein Streitthema.

Politiker der Demokratischen Partei kritisieren den Einsatz von Bundespolizisten. Der Bürgermeister von Portland, Ted Wheeler, forderte US-Präsident Trump auf, die Bundespolizei abzuziehen, da die Stadt keine Hilfe benötige. Seit fast zwei Monaten kommt es dort bereits zu teilweise gewaltsamen Protesten. Wheeler schloss sich außerdem nun seinen Amtskollegen von den "Demokraten" aus Chicago, Kansas City, Atlanta und Washington D.C. an, die einen Protestbrief an den Kongress, das US-Justizministerium und das Ministeriums für innere Sicherheit geschickt hatten. Sie fordern darin die sofortige Einstellung der "inakzeptablen Praxis, Bundeskräfte in Großstädte zu entsenden".

Trump verteidigte noch gestern die Bundesbeamten in Portland. Diese hätten dort, wo alles "völlig außer Kontrolle geraten war", einen "fantastischen Job" gemacht. Er werde nicht zulassen, dass Menschen, die die USA hassen, die Kontrolle übernehmen.

Sie [Bundespolizisten] werfen sie, viele Leute ins Gefängnis, ihre Anführer. Das sind Anarchisten. Dies sind keine Demonstranten. Die Leute sagen Demonstranten. Diese Leute sind Anarchisten. Das sind Leute, die unser Land hassen. Und wir werden das nicht so weitergehen lassen. 

Er erwäge deshalb auch, in andere Großstädte Bundespolizisten zu schicken, wo die Gewalt und Kriminalität neue Höhepunkte erreicht. Er werde "New York, Chicago, Philadelphia, Detroit, Oakland und Baltimore", die von Bürgermeistern der Demokraten geführt werden, nicht im Stich lassen.

Am Freitag hatten in Portland Bundesbeamte gegen Protestierende Tränengas eingesetzt und dafür von der Gouverneurin des Bundesstaates Oregon Kate Brown harsche Kritik geerntet. Sie bezeichnete die Aktion als "eklatanten Machtmissbrauch".

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