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Portland: "Black Lives Matter"-Proteste schlagen erneut in Gewalt um

Portland: "Black Lives Matter"-Proteste schlagen erneut in Gewalt um
In Portland sind am Samstag Proteste der Bewegung "Black Lives Matter" erneut in Gewalt umgeschlagen. Die Polizei feuerte mehrfach Tränengas ab, um die Menge zu zerstreuen. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen, nachdem sich fast 200 Menschen zu einer abendlichen Protestaktion "Standing at the Gate" vor dem Justizzentrum zusammengefunden hatten, um ein Ende der Polizeigewalt und Reformen zu fordern.

Nachdem die protestierende Menge von Beamten zerstreut worden war, formierten sich erneut einige Demonstranten, woraufhin von der Polizei erneut Tränengas eingesetzt wurde. Mindestens eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie eine Kopfverletzung erlitten hatte. Angeblich wurde sie von einem Geschoss der Polizei getroffen. Bei dem Verletzten soll es sich um den 26-jährigen Donovan La Bella handeln, der einen Schädelbruch erlitt und noch am Sonntag notoperiert wurde.

Während der Ausschreitungen ist auch die folgende Videoszene aufgezeichnet worden. Sie zeigt eine Frau, die von Polizisten geschubst wird, um sie zum Rückzug anzutreiben. Daraufhin behauptet die Frau, körperlich beeinträchtigt zu sein und nicht schneller laufen zu können. Später sagt sie einem Polizisten provokativ, sie hoffe, dass jemand ihn und seine ganze Familie töten möge, ebenso das ganze Polizeirevier mit seiner Besatzung. 

Auch eine weitere Aufnahme soll während der Proteste entstanden sein. Sie zeigt eine Frau mit einem Kleinkind während der Demonstration. Der Twitter-Nutzer wirft ihr vor, das Kind gezielt als "menschliches Schutzschild" mitgebracht zu haben:

Nach einer längeren Phase friedlicher Proteste war es die zweite Nacht in Folge, dass es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und BLM-Aktivisten kam.

Im Juni hatte die Gouverneurin von Oregon, Kate Brown, die Entsendung von Truppen der Nationalgarde angekündigt, nachdem es zu zahlreichen gewaltsamen Ausschreitungen in Portland gekommen war. Das sollte bei der Bewältigung der Unruhen helfen.

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