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Schweres Zugunglück nahe deutscher Grenze: "Menschliches Versagen" fordert Tote und Verletzte

Schweres Zugunglück nahe deutscher Grenze: "Menschliches Versagen" fordert Tote und Verletzte
Im schwer zugänglichen Gelände im westlichen tschechischen Grenzgebiet sind am Dienstagnachmittag zwei Personenzüge frontal zusammengestoßen. Mindestens zwei Menschen wurden dabei getötet, darunter ein Deutscher, und über 20 Personen teils schwer verletzt. Die beiden Züge verkehrten zwischen dem tschechischen Kurort Karlsbad (Karlovy Vary) und Johanngeorgenstadt in Sachsen.

Nach jüngsten Angaben der Rettungsdienste wurden neun Menschen schwer und 15 leicht verletzt. Der tschechische Verkehrsminister Karel Havlíček sagte, es sei "offensichtlich", dass "menschliches Versagen" im Spiel ist. Einer der beiden Lokführer wurde festgenommen. Die Unfallursache wird noch von den Behörden untersucht.

Die Polizei schrieb heute dazu:

Im Zusammenhang mit dem tragischen Verkehrsunfall wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten der Fahrlässigkeit und Gefahr unter dem Einfluss eines Suchtmittels eingeleitet. Forensiker arbeiten hart an dem Fall und es wurde eine Expertenprüfung in dem Fall angefordert.

Bei den Rettungsarbeiten im schwer zugänglichen Gebiet halfen auch deutsche Rettungskräfte. Hubschrauber waren ebenfalls im Einsatz. Der Unfall ereignete sich auf einer eingleisigen Strecke im hügeligen, waldigen Gebiet zwischen den Gemeinden Pernink und Nove Hamry.

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