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Maduro zu neuen EU-Sanktionen: Was glauben die, wer sie sind, sich in andere Länder einzumischen

Maduro zu neuen EU-Sanktionen: Was glauben die, wer sie sind, sich in andere Länder einzumischen
Die EU hat neue Sanktionen gegen Venezuela verhängt. Als Reaktion darauf erklärte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro gestern während einer Fernsehansprache, dass die EU-Botschafterin des Landes verwiesen werde. Die Sanktionen nannte er ein Instrument einer EU, die sich kolonialistisch und arrogant verhält, in ihrem Glauben eine Vormachtstellung zu haben. "Was glauben sie, welche Macht sie haben, wer sind sie, um Sanktionen zu verhängen", so Maduro.

Die EU hat erneut Sanktionen gegen venezolanische Politiker verhängt. Damit stehen 36 Politiker auf der EU-Sanktionsliste. Während seiner Fernsehansprache aus Caracas erklärte Maduro in Reaktion darauf, dass die Botschafterin der Europäischen Union in Caracas, Isabel Brilhante Pedros, 72 Stunden Zeit hat, das Land zu verlassen. Die EU hatte am Montag Sanktionen gegen ein Dutzend Abgeordnete der Nationalversammlung sowie gegen das Militär und andere hochrangige Beamte der venezolanischen Regierung angekündigt, um einen "demokratischen Übergang" in Venezuela zu erzwingen. Unter den sanktionierten Personen ist auch Luis Parra, der an der Spitze einer Nationalversammlung steht und mit Juan Guaidó rivalisiert.

Der venezolanische Präsident bezeichnete die Sanktionen als Beispiel für die "koloniale, interventionistische und supremacistische Tradition" und nannte sie auch "eine Haltung, die vom alten und widerlichen europäischen Kolonialismus geerbt wurde, der die Kontinente Amerika, Afrika und Asien mit Sklaverei, Tod und Zerstörung erfüllte. 

EU-Beamte beteuern in einer Erklärung, dass die Sanktionen auf Einzelpersonen abzielen und nicht die Bevölkerung im Allgemeinen betreffen.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs sagten, sie würden "weiterhin daran arbeiten, eine friedliche demokratische Lösung in Venezuela durch integrative und glaubwürdige Parlamentswahlen zu fördern".

Maduro zeigte sich empört über die EU-Aktionen:

Wir aus Venezuela sprechen klar und deutlich, wir sprechen hart, natürlich sprechen wir hart mit der EU, wir haben vor niemandem auf der Welt Angst, vor niemandem. Deshalb hat die EU heute eine Resolution verabschiedet, in der die übermächtige EU jene Venezolaner sanktioniert, die als Teil der staatlichen Institutionen die Verfassung verteidigen, das Abgeordnetenkollegium der Nationalversammlung sanktioniert, die sich in Opposition befinden, weil dieses Abgeordnetenkollegium sich geweigert hat, den Befehlen der Botschaft der EU in Caracas zu folgen, sie sanktionieren eine Gruppe von Generälen, sie sanktionieren die Wähler.[...] Was glauben sie, welche Macht sie haben, wer sind sie, um Sanktionen zu verhängen? Wer sind sie, dass sie versuchen, sich mit der Drohung durchzusetzen, wer sind sie? Genug ist genug!

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