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Immer mehr hauen ab – Abwanderung aus gescheitertem "Autonomenstaat der Liebe" in Seattle

Immer mehr hauen ab – Abwanderung aus gescheitertem "Autonomenstaat der Liebe" in Seattle
Viele Demonstranten in Seattles autonomer Zone Capitol Hill (CHAZ) oder Capitol Hill Organized Protest (CHOP) haben das Gebiet verlassen, wie es auf dem Twitter-Kanal der Protestbewegung heißt. Im selbstausgerufenen Kleinstaat, in dem alles besser sein sollte als im alten System, kam es zu mehreren Zwischenfällen, darunter zu mehreren Schießereien. Verbleibende Protestler in CHOP verneinen ein Ende des Projekts. Sie wollen bleiben, bis all ihre Forderungen erfüllt wurden.

Der Anführer von CHAZ, Raz Simone, erklärte Medien, dass "viele Leute bereits gegangen sind". 

Die Bürgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, hatte am Montag die Gewalt in dem Gebiet kritisiert und den Leuten mitgeteilt, dass "es für die Menschen Zeit ist, nach Hause zu gehen".

Sie hatte zuvor noch das Projekt verteidigt, nachdem Trump sie dafür kritisiert hatte, die "Stadt durch Anarchisten übernehmen zu lassen" und dies obendrein noch als "Sommer der Liebe" zu bezeichnen. 

Die Terroristen verbrennen und plündern unsere Städte, und sie finden es einfach wunderbar, sogar den Tod. Diese Übernahme in Seattle muss jetzt beendet werden!, so Trump. 

Durkan entgegnete ihm nur, dass er nicht eine solche Angst vor Demokratie haben sollte. 

Nun am Montag schrieb sie aber: 

In den letzten zwei Nächten wurden drei verschiedene Personen in CHOP angeschossen. Zwei wurden verletzt und einer ist auf tragische Weise gestorben. Das ist inakzeptabel. Wir haben hart daran gearbeitet, die Waffengewalt in unserer Stadt – insbesondere bei unserer Jugend – zu bekämpfen. Doch an diesem Samstagmorgen verlor ein 19-Jähriger auf tragische Weise sein Leben. [...] Während wir glauben, dass sich Gemeinschaft und Demonstranten weiterhin friedlich auf dem Capitol Hill versammeln können und sollten, drohen Unordnung, Gewalt und Auswirkungen auf Unternehmen und Anwohner die kritische Botschaft des CHOP zu entgleisen, die Gerechtigkeit, Gleichheit und systemische Reformen fordert.

Die Aufnahmen von gestern zeigen, dass sich noch immer Demonstranten in CHOP, wo die Polizei verboten ist, aufhalten. Einer von ihnen sagte, dass vieles falsch gelaufen ist in CHOP, weil spalterische Gruppen sich in den Vordergrund drängten. 

Es gibt einen Haufen verschiedener kleiner, zufällig zusammengewürfelter Gruppen, die hierher kommen, die noch nie zuvor irgendwie unterstützt haben, die noch nie etwas anderes getan haben, als vor eine Kamera zu springen und zu versuchen, auf ein Mikrofon zu hüpfen, um zu versuchen, die Leute dazu zu drängen, ihre eigenen persönlichen Dinge zu unterstützen. Im Grunde ist das, was passiert ist, dass Leute wie diese mit ihren spalterischen Erzählungen immer wieder für Spaltung sorgten, Leute spalteten und Dinge sagten wie "wir wollen nicht" oder "wir brauchen keine Weißen als Verbündete", Dinge, die CHOP völlig ablehnt. Bei CHOP geht es seit jeher darum, Menschen zu vereinen, Menschen aller verschiedenen Rassen, Geschlechter und Religionen zusammenzubringen, ganz gleich, wer man ist, die Menschenrechte leben. Wir möchten, dass Sie ein Teil dieser Bewegung sind. Mit dieser Spaltung und ein paar Schießereien, die nichts mit CHOP zu tun haben, die sich in der Nähe der Außenbezirke von CHOP ereignet haben, sind wir technisch gesehen zwar in der Zuständigkeit der Stadt, aber die Stadt wollte nichts tun, um den Verletzten zu helfen, das ändert die Stimmung ein wenig.

Jene, die in CHOP verbleiben, wollen weiter protestieren, bis ihre Forderungen erfüllt sind.

Zu diesen Forderungen gehören die Kürzung des Polizeibudgets um 50 Prozent, die Zuweisung von Mitteln für Gemeinschaftsanstrengungen wie die Wiederherstellung der Justiz und die Sicherstellung, dass festgenommene Demonstranten nicht strafrechtlich verfolgt werden, so die KomoNews.

Das "gerechte, neue System der Liebe" in CHOP oder CHAZ wurde offenbar nicht verwirklicht. Die Polizeichefin von Seattle erklärte, dass die Gewalt und Verbrechen in dem Gebiet zugenommen haben und:

In der Gegend gab es Vergewaltigungen, Raubüberfälle und alle Arten von Gewalttaten, und wir sind nicht in der Lage, dort hinzugelangen. 

In dem besetzten Gebiet, das sich um sechs Blocks rund um eine verlassene Polizeistation erstreckt, befinden sich auch Geschäfte, die attackiert, beschmiert und teilweise geplündert wurden. Über ein Dutzend Ladenbesitzer haben jetzt eine  Sammelklage auf Schadensersatz eingereicht.

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