icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Göttingen: Hochhaus unter Corona-Quarantäne: "Grausam, wir sind auf engstem Raum zusammengepfercht!"

Göttingen: Hochhaus unter Corona-Quarantäne: "Grausam, wir sind auf engstem Raum zusammengepfercht!"
In Göttingen wurde ein Hochhaus aufgrund eines Coronavirus-Ausbruchs abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Zuvor waren dort 120 der insgesamt 700 Bewohner positiv auf COVID-19 getestet worden. Um das Gebäude in der Groner Landstraße 9 wurde ein Metallzaun errichtet und Beamte sorgen für die Einhaltung der Quarantänebestimmungen. Am Wochenende war es bereits zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Einige Bewohner bewarfen Beamte mit Steinen, acht von ihnen wurden dabei verletzt.

Das seit Donnerstag abgeriegelte Gebäude gilt als sozialer Brennpunkt. Am Samstag wäre es Anwohnern beinahe gelungen, die Absperrungen niederzureißen. Wie die Polizei erklärte, hatten sich am Samstag rund 100 Bewohner an der Absperrung vor dem Haus versammelt. Nur durch massiven Pfefferspray-Einsatz hätten es die Beamten geschafft, ein Niederreißen der Absperrung zu verhindern. Sie wurden mit Steinen, Flaschen, Pyrotechnik und anderem beworfen, acht Beamte erlitten Verletzungen. 

Einige Aufnahmen der Zusammenstöße:

Gestern äußerte sich einer der Bewohner namens Stephan hinter der Absperrung zur Situation der Menschen. Das Haus sei total vermüllt, weil kein Reinigungsdienst mehr käme und generell seien die ganzen Maßnahmen "grausam", da man auf relativ engem Raum zusammengepfercht sei. Er sieht sich durch diese Maßnahmen einem starken Ansteckungsrisiko ausgesetzt. 

Die Gefahr, mich anzustecken, ist jetzt hier viel, viel größer. Vor allen Dingen, wenn es jetzt auch bei den Essensausgaben zum Beispiel zu dichtgedrängten Menschenmassen kommen.

Die Maßnahmen würden die Menschen im Haus zur Verzweiflung treiben. 

Die Stadt versorgt die unter Quarantäne stehenden Menschen mit Lebensmitteln. 

Bewohner, die die Wohnanlage verlassen möchten, müssen ihren Personalausweis und zwei negative Coronavirus-Testergebnisse vorlegen. Bei Ersten ist dies gestern Abend der Fall gewesen. Die Hälfte der 700 Anwohner dürfe nun wieder hinausgehen, nachdem bei ihnen auch der zweite Corona-Test negativ ausgefallen ist. 

Folge uns aufRT
RT
Trends: # Corona-Pandemie
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen