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Stuttgarter reagieren geschockt auf Nacht der Plünderungen und Gewalt gegen Polizisten

Stuttgarter reagieren geschockt auf Nacht der Plünderungen und Gewalt gegen Polizisten
In der Nacht zu Sonntag hat die Gewalt gegen Polizisten hierzulande neue Maßstäbe erreicht. Eine Drogenkontrolle in einer Partymenge ließ Polizeibeamte zum Feindobjekt werden. In der Folge sahen Beamte sich mit einem Mob aus Hunderten gewaltbereiten jungen Menschen konfrontiert und verloren die Kontrolle über die Lage. Es folgten massiver Vandalismus, Angriffe auf Beamte und Plünderungen. Einheimische zeigen sich geschockt über den Gewaltausbruch.

Eine Anwohnerin zeigte sich völlig überrascht:

Ich verstehe eigentlich nicht, warum man so was macht. Ich kann mir vorstellen, dass die Leute einfach wegen der ganzen Situation mit dem Coronavirus verzweifelt sind und da irgendwie ihre Wut rauslassen wollen.

Herr Brussam, der Manager eines betroffenen Ladens, der über Nacht geplündert wurde, gab zu, dass ihn die gesamte Situation "sprachlos" gemacht habe.

Wir müssen halt abwarten, bis wir wissen, warum und weshalb (dies passiert ist). Es ist schon traurig, dass so was passiert. In der Nacht muss schon sehr viel passiert sein", sagte er.

Ein anderer Bewohner meint, dass Polizei und Politik "viel zu schwach wirken", da es bereits in den vergangenen Wochen "Theater in der Innenstadt" gegeben habe. 

Bei den Ausschreitungen, die sich über Stunden hinzogen, wurden mehrere Polizeibeamte verletzt. Videos aus der Krawallnacht zeigen Angriffe auf Beamte, junge Männer, die Polizeifahrzeuge zerstören, und Gruppen, die plündernd durch die Innenstadt ziehen und ein Geschäft nach dem anderen zerstören. Die eingesetzten Polizisten sollen sich stellenweise mit einer Menge von 400 bis 500 Menschen konfrontiert gesehen haben. 

Thomas Berger, stellvertretender Polizeipräsident Stuttgarts, erklärte, dass während einer routinemäßigen Drogenkontrolle eines 17-jährigen Deutschen sich die vor Ort feiernde Partymenge unmittelbar gegen die Beamten gestellt habe.

Es haben sich sofort 200 bis 300 Personen aus der Partyszene vor Ort solidarisiert und die Polizeibeamten sofort massiv mit Pflastersteinen und Flaschen angegriffen. [...]

Die Menge wuchs dann auf bis zu 500 Personen an, aus der Polizisten heraus massiv attackiert wurden. Auch habe sich die Wut gegen einen Rettungsdienst gerichtet. Dieser sei daran gehindert worden, einen Patienten zu behandeln, und wurde ebenfalls angegriffen.

Die Gruppe warf Steine und Flaschen auf die Polizeibeamten. Auch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden während der Behandlung von Patienten mit Flaschen angegriffen. Am Ende des Tages wurden 24 Personen festgenommen. Davon sind zwölf deutsche Staatsbürger, weitere Verdächtige sind Bürger anderer Nationen. Insgesamt wurden 19 Polizeibeamte verletzt. Die Verdächtigen stammten aus verschiedenen Ländern wie Bosnien, Portugal, dem Iran, dem Irak, Kroatien, Somalia und Afghanistan. Drei der Verdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit haben einen Migrationshintergrund.

Der Stuttgarter Polizeipräsident Frank Lutz zeigt sich ebenfalls schockiert: 

Das sind unglaubliche Geschehnisse, die mich fassungslos gemacht haben und die ich in den 46 Jahren Polizeidienst noch nicht erlebt habe.

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