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Berlin: Freunde unterstützen russischen DJ Kaznacheev bei Musikdemo vor Haftanstalt

Berlin: Freunde unterstützen russischen DJ Kaznacheev bei Musikdemo vor Haftanstalt
Prominente DJs und Freunde veranstalteten in Berlin am Sonntagnachmittag eine musikalische Kundgebung, um gegen die Verhaftung des russischen DJ Denis Kaznacheev zu protestieren
Mehr als 40 Menschen, darunter prominente DJs und Freunde, veranstalteten in Berlin am Sonntagnachmittag eine musikalische Kundgebung, um gegen die Verhaftung des russischen DJ Denis Kaznacheev zu protestieren. Die Vereinigten Staaten werfen dem Musiker Cyberkriminalität und Geldwäsche im Darknet vor. Sie wollen die Auslieferung des 36-Jährigen erreichen.

Die Teilnehmer der Aktion "Justice for Denis" (Gerechtigkeit für Denis) versammelten sich in einem Park vor der Justizvollzugsanstalt Moabit, in der Kaznacheev in Haft sitzt. Dort forderten sie eine faire Ermittlung. Kaznacheevs DJ-Kollegen machten Musik auf einer mitgebrachten Musikanlage und spielten Tracks, die von Kaznacheev stammen, in der Hoffnung, dass er sie aus der Untersuchungshaft hören konnte.

Der in Berlin lebende DJ und Produzent wurde am 29. Mai von der Polizei festgenommen. Grund dafür war ein in den USA ausgestellter Haftbefehl. Dem 36-Jährigen werden darin Cyberbetrug und Geldwäsche vorgeworfen. Ihm droht die Auslieferung an die USA.

Der Künstler weist alle Anschuldigungen zurück. Sein Anwalt vermutet, dass hier ein Identitätsdiebstahl vorliegt. Auf Anfrage der Videoagentur Ruptly sagte ein Vertreter der Berliner Polizei:

In Absprache mit der Berliner Staatsanwaltschaft kann ich Ihnen mitteilen, dass Herr K. in Berlin festgenommen wurde. Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an das US-Justizministerium.

Ruptly kontaktierte daraufhin das US-Justizministerium, dieses lehnte jedoch eine Stellungnahme ab.

Inzwischen erklärte Moskau, dass es eine mögliche Auslieferung des russischen DJ in die USA für inakzeptabel hält. Die Sprecherin des Außenministeriums Marija Sacharowa sagte vergangene Woche, Russland gehe davon aus, dass die Bundesregierung "mit gesundem Menschenverstand" handeln werde.

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