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Staatsanwaltschaft: Unsere Indizien deuten darauf hin, dass Maddie tot ist

Staatsanwaltschaft: Unsere Indizien deuten darauf hin, dass Maddie tot ist
Im Fall der vor rund 13 Jahren in Portugal verschwundenen Madeleine McCann, kurz Maddie genannt, gehen die Ermittler nun davon aus, dass das Mädchen tot ist. Staatsanwalt Hans Christian Wolters sagt, dass den Ermittlern Anhaltspunkte dafür vorliegen, er aber aus ermittlungstaktischen Gründen diese nicht näher erläutern könne.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte Anfang Mai Mordermittlungen gegen einen 43-jährigen deutschen Pädophilen und mehrfach verurteilten Sexualstraftäter eingeleitet. Am Abend des 3. Mai 2007 verschwand Maddie plötzlich spurlos während eines Familienurlaubs im portugiesischen Praia da Luz aus seinem Bett. 

Nur einen Kilometer Luftlinie von der Ferienanlage entfernt, aus der die damals Dreijährige verschwand, besaß der Verdächtige ein Landhaus, in dem er mehrere Jahre gelebt hatte. Satellitenbilder, aufgenommen kurz nach der mutmaßlichen Entführung des Mädchens, zeigen einen weißen VW-Bus auf dem Grundstück, den Christian B. zu dieser Zeit gefahren haben soll. 

Im selben Ort soll er zudem 2005 eine 72-jährige US-Amerikanerin vergewaltigt haben. 2019 war er in diesem Fall wegen "schwerer Vergewaltigung" zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Man fand seine DNA am Tatort. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, da Christian B. Revision einlegte. Beim Guardian hat sich nun eine Irin zu Wort gemeldet, die vor 16 Jahren in der Nähe ebenfalls vergewaltigt wurde. Der Täter konnte bisher in ihrem Fall nicht ermittelt werden. Als sie jetzt Einzelheiten über die Vergewaltigung der 72-Jährigen hörte, fühlte sie sich stark an ihren maskierten Peiniger von damals erinnert.

Spiegel TV ist es gelungen, alte Chatverläufe von Christian B. zu bekommen. Darin offenbart er seine grausamen und abartigen Fantasien. Ihm ginge es schlecht, weil er "endlich eine Kleine ficken" wolle.

Etwas Kleines einfangen und tagelang benutzen, das wärs", schrieb er mit einem anderen Pädophilen bei Skype.

Er würde zudem "genaustens dokumentieren, wie sie gequält wird". Als ihn sein Chatpartner darauf hinweist, dass dies auch gefährlich wäre, antwortet Christian B. selbstsicher:

Och, wenn die Beweise hinterher vernichtet werden.

Eine Ex-Freundin von ihm berichtete auch davon, wie sie Kinderpornos bei ihm fand und wie er sie brutal zusammenschlug, als sie ihn damit konfrontierte. 

Die Staatsanwaltschaft Stendal prüft zudem mittlerweile, ob Christian B. auch mit dem Fall der vermissten fünfjährigen Inga etwas zu tun hat. Auch hier hatte er nicht weit entfernt von dem Ort des Verschwindens gelebt. Inga war im Mai 2015 bei der Suche nach Feuerholz für ein Grillfest im Wald spurlos verschwunden. Schon damals war Christian B. ins Visier der Ermittler geraten. Nun prüft man erneut mögliche Verbindungen und Anhaltspunkte.   

Der mehrfach straffällig gewordene und 17 mal verurteilte Christian B. sitzt derzeit wegen eines Drogendeliktes in der JVA-Kiel ein.

Im Fall Maddie erklärte Staatsanwalt Hans Christian Wolters im Interview mit SkyNews, dass die bisherigen Indizien und Beweise für eine Anklage nicht ausreichen würden. 

Im Moment können wir unseren Verdacht nicht so erhärten, dass wir zum Beispiel auch hier in Deutschland einen Haftbefehl gegen ihn wegen Mordes an Madeleine McCann beantragen könnten. Und wir haben im Moment auch zu wenig Beweise, um vor Gericht Anklage erheben zu können.

Er machte deutlich, dass man den Fall als Morduntersuchung betrachte und davon ausgehe, dass das vermisste Mädchen tot sei.

Nach unseren Anhaltspunkten ist das Mädchen tot. Wir haben keine Anhaltspunkte, dass sie am Leben ist. Alle Indizien, die uns vorliegen, die ich Ihnen aber nicht nennen kann, deuten daraufhin, dass Maddie tasächlich tot ist.

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