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Minneapolis: Kontrollverlust, Plünderungen und Randale nach tödlicher Festnahme

Minneapolis: Kontrollverlust, Plünderungen und Randale nach tödlicher Festnahme
Minneapolis versinkt zusehend im Chaos, nachdem dort am Montag die Festnahme eines unbewaffneten, mit Handschellen gefesselten Afroamerikaners tödlich endete. Die Aufnahmen der Festnahme lösen im ganzen Land Bestürzung und Proteste aus. Im Epizentrum Minneapolis suchen seitdem wütende, gewaltbereite Protestler die Straßen auf und ziehen eine Spur der Verwüstung nach sich. Aufnahmen zeigen geplünderte Geschäfte und brennende Gebäude.

Berichten zufolge mussten die Feuerwehrleute aus Minneapolis allein von Mittwochnacht bis Donnerstagmorgen etwa 30 Brände löschen. Gestern gelang es einer wütenden Menge, ein Polizeirevier in Minneapolis zu erstürmen und in Brand zu setzen. Die Polizei musste sich zurückziehen, beziehungsweise erklärte sie später, man hätte das Revier "im Interesse der Sicherheit unseres Personals" evakuiert.

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, hat angesichts der Lage am Donnerstagabend den Ausnahmezustand für Minneapolis ausgerufen und mobilisierte die Nationalgarde. Berichten zufolge sollen 500 Kräfte dieser in die Stadt beordert worden sein. US-Präsident Donald Trump kritisierte den Bürgermeister der Stadt, Jacob Frey, die Lage nicht unter Kontrolle zu haben.

Entweder reißt sich der sehr schwache radikale linke Bürgermeister Jacob Frey zusammen und bringt die Stadt unter Kontrolle, oder ich schicke die Nationalgarde rein und erledige den Job richtig. Diese SCHLÄGER entehren die Erinnerung an George Floyd, und ich werde das nicht zulassen, so Trump auf Twitter.

Am Dienstag, einen Tag nach Floyds Tod, brachen große Proteste aus. Floyd, ein 46-jähriger Schwarzer, starb am Montag in Minneapolis, nachdem ein Polizeibeamter fast zehn Minuten lang auf seinem Hals gekniet hatte, davon mehrere Minuten, als Floyd schon bewusstlos war. Einer der Umstehenden hielt den Vorfall auf Video fest und veröffentlichte es. Der Polizist ließ trotz mehrfacher Aufforderungen, von Floyd abzulassen, sein Knie auf dessen Hals gepresst. Dessen Kollegen unternahmen ebenfalls nichts. Vier an dem Vorfall beteiligte Polizeibeamte wurden daraufhin entlassen. 

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