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Bosnien: Corona-Lockerungen regen neue Migrationsbewegungen in die EU an

Bosnien: Corona-Lockerungen regen neue Migrationsbewegungen in die EU an
Ein europäisches Land nach dem anderen lockert allmählich seine Coronavirus-Sperren. Dadurch machen sich auch wieder verstärkt Migranten, die monatelang im Balkan festsaßen, auf den Weg in wohlhabende EU-Staaten.

In der vergangenen Woche erschienen immer mehr Migranten auf einem gefährlichen Gebirgspass im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina. Sie versuchten ins benachbarte Kroatien und somit in die Europäische Union zu gelangen. Kroatien hat unterdessen angefangen, den Wald auf dem Berg Plješevica zu roden. Er ist Teil einer langen und weitgehend durchlässigen Grenze zu Bosnien. Dies soll der Grenzpolizei erleichtern, Migranten an der illegalen Einreise in kroatisches Hoheitsgebiet zu hindern.

Migranten, die am Montag auf der Route gefilmt wurden, erklärten jedoch, dass sie sich von kroatischen Polizisten und deren Aktionen nicht abschrecken oder aufhalten lassen werden.

"Jeder von uns hat Familie in Europa, so wie ich. Meine Frau ist mit meinen Babys in Frankreich, ich muss dahin kommen", so Melik Gule, ein 30-jähriger Kurde, als er gerade zusammen mit einer kleinen Gruppe anderer Migranten den Berg Plješevica hinaufwandert.

Gule sagt, er habe in der Vergangenheit mehrmals versucht, die Grenze zu überwinden, bevor ihn die Coronavirus-Pandemie zwang, über zwei Monate in Bosnien zu bleiben. Jedes Mal, so Gule, wurde er von der kroatischen Polizei gefangen genommen, geschlagen und nach Bosnien und Herzegowina zurückgeschickt.

Die meisten Migranten kommen aus Griechenland hierher, nachdem sie das Gebiet von Mazedonien, Montenegro und Serbien durchquert haben. 

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