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Berlin: Aktivisten fordern Aufnahme von Flüchtlingen aus griechischen Lagern

Berlin: Aktivisten fordern Aufnahme von Flüchtlingen aus griechischen Lagern
Dutzende von Aktivisten nahmen am Sonntag an einer Kundgebung unter dem Motto "Lasst niemanden zurück" vor dem Roten Rathaus in Berlin teil. Man forderte von den Berliner Behörden die Aufnahme von Flüchtlingen, die inmitten der Coronavirus-Pandemie in griechischen Lagern leben.

Der Protest wurde von der internationalen Bewegung "Seebrücke" unter der Losung "Wir haben Platz - Lasst niemanden zurück" organisiert. Man rief zur Unterstützung und Solidarität mit Flüchtlingen und Migranten in den griechischen Lagern auf. Ähnliche Kundgebungen waren für den Samstag in 50 Städten in acht Ländern geplant.

Die Aktivisten forderten die Behörden auf, zügig weitere Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und die Lager, einschließlich Moria, wo die Bewohner seit Monaten Proteste veranstalten, zu schließen.

Anfang Mai wurden die ersten 47 Flüchtlinge aus dem Lager Moria auf Lesbos nach Deutschland gebracht, acht von ihnen wurden in Berlin untergebracht.

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