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Friedliche Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Stuttgart – Ausschreitungen und Festnahmen in Hamburg

Friedliche Proteste  gegen Corona-Maßnahmen in Stuttgart – Ausschreitungen und Festnahmen in Hamburg
Fast 5.000 Menschen haben am Samstag in Stuttgart an einer Kundgebung gegen die Coronavirus-Restriktionen teilgenommen. Es war der größte derartige Protest am Wochenende in Deutschland. Am Samstag waren auf dem zentralen Rathausmarkt in Hamburg Polizisten zur Entschärfung eines Zusammenstoßes zwischen Demonstranten aus dem linken und dem rechten Lager im Einsatz.

Ursprünglich hatten die Organisatoren in Stuttgart die Veranstaltung mit einer halben Million Menschen geplant. Die Stadt beschränkte die Zahl jedoch auf 5.000, um "ein Gleichgewicht zwischen Infektionsschutz und Versammlungsfreiheit" herzustellen. Nur wenige Demonstranten wurden mit Gesichtsmasken gesehen. Die Kundgebung wurde von der Initiative "Querdenken-Stuttgart 711" des Unternehmers Michael Ballweg organisiert. Er glaubt, dass die Corona-Maßnahmen die Versammlungsfreiheit bedrohen. 

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In Hamburg sah man singende und tanzende Demonstranten mit Transparenten. Andere saßen auf dem Boden und wiederum andere diskutierten miteinander oder mit den Beamten. Die Kundgebung wurde zunächst als Protest gegen die Corona-Maßnahmen organisiert, wobei die lokalen Behörden die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzte, um die Regeln der sozialen Distanzierung einzuhalten.

Die Proteste sind eine Fortsetzung der Protestwelle gegen die restriktiven Maßnahmen, welche von der Regierung als Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus verhängt wurden.

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