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Hamburg: Proteste der Busunternehmen und Gastronomie gegen wirtschaftliche Einbußen durch Corona

Hamburg: Proteste der Busunternehmen und Gastronomie gegen wirtschaftliche Einbußen durch Corona
Besitzer und Betreiber von Reisebussen fuhren am Donnerstag in Hamburg ein, um auf die kränkelnde Reisebus- und Tourismusbranche aufmerksam zu machen, die um staatliche finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie bittet. Auch Hamburgs Kneipen- und Clubbesitzer auf der berühmten Partymeile "Große Freiheit" im Stadtteil St. Pauli hielten am Donnerstag eine Mahnwache ab, um die Aufmerksamkeit der Regierung auf ihre Sorgen zu lenken.

Die Ad-hoc-Interessenvertretung der Busbetreiber Busretten.de, die den Protest organisiert hatte, erklärte, die Branche sei stark gefährdet, da die meisten kleinen und mittleren Unternehmen aufgrund des Fahrverbots keinerlei Einnahmen hätten, aber dennoch Löhne und Unterhaltskosten zahlen müssten.

"Die Regierung hat das Problem wahrscheinlich noch nicht erkannt. Wir haben keinerlei Unterstützung, d.h. unsere Tarife für die Busse gehen weiter, wir haben absolut keine Einnahmen durch das Fahrverbot, und selbst, wenn es gelockert wird, wird es in der Tourismusbranche bis zum nächsten Jahr so weitergehen", sagte Dominic Hanke, Inhaber eines Busunternehmens.

Die Organisatoren des Protests behaupten, dass die Branche größer ist als oft angenommen, und zitierten viele Statistiken, um ihre These zu untermauern. "Wir haben über 3.500 Busunternehmen in Deutschland, und wir haben über 200.000 Beschäftigte in dieser Branche, und sie steht bei 95 Prozent fast still, und still zu bleiben bedeutet keinen Verdienst", sagte Julian Figur, ein weiterer Inhaber eines Busunternehmens.

Die Unternehmen der Reisebranche sind von der durch das Coronavirus verursachten Konjunkturflaute mit am stärksten betroffen. Auch die Lufthansa hat kürzlich einen ähnlichen Appell an die Regierung für eine Notfallrettung gerichtet.

Ebenfalls in Hamburg, diesmal aber im Stadtteil St. Pauli, demonstrierten am Donnerstag Kneipen- und Clubbesitzer für ihre Anliegen. Die Teilnehmer nahmen dabei an einem improvisierten Gedenkgottesdienst teil und hielten Schilder mit den Namen ihrer Lokale hoch, um sie so symbolisch zu Grabe zu tragen. Olivia Jones, eine Dragqueen und Barbesitzerin, erklärte, dass die Gastronomen und Caterer absolut verzweifelt sind und um ihre Existenz kämpfen. Sie fügte hinzu, dass an diesen Jobs weitere Existenzen und Familien hängen.

Auch die deutsche Unterhaltungsindustrie steht seit März aufgrund von COVID-19-Gegenmaßnahmen landesweit still. Nach Angaben der Johns Hopkins University registrierte das Land 169.430 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus und 7.392 Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit.

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