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Berlin: Demonstranten fordern inmitten der Corona-Krise mehr Rechte für Gesundheitsarbeiter

Berlin: Demonstranten fordern inmitten der Corona-Krise mehr Rechte für Gesundheitsarbeiter
Am Freitag, dem Tag der Arbeit, versammelten sich Demonstranten der Berliner Aktion gegen Arbeitgeberunrecht (BAGA) vor dem Vivantes-Krankenhaus im Berliner Bezirk Kreuzberg, um inmitten der Coronavirus-Krise verbesserte Arbeitsrechte für Beschäftigte im Gesundheitswesen zu fordern. 20 Menschen demonstrieren mit Sicherheitsabstand gegen Ausbeutung und Kapitalismus, unterstützt von einigen Booten auf dem Wasser, während sich hinter der Polizeiabsperrung rund 200 Menschen versammeln.

Demonstranten erschienen an Land und in Booten auf dem Wasser und hielten Schilder mit Botschaften wie "100.000 Gesundheitshelfer für unsere Gesundheit, statt 800 Panzer für Ihren Krieg" und "Sozialisierung des Gesundheitswesens" in der Hand, als sie einen "Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für jedes Krankenhaus an der Spree" forderten.

Ein Sprecher des Protests sagte, die neu freigewordenen öffentlichen Finanzhilfen sollten den Mitarbeitern im Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt werden. "'Es gibt kein Geld für mehr Personal'. Jahrelang hat man dieses Mantra gehört, und jetzt sehen wir aufgrund der Korona-Krise, dass auf einmal mehrere hundert Milliarden Euro zur Verfügung gestellt wurden", sagte er. "Aber dieses Geld muss dort bereitgestellt werden, wo es gebraucht wird. Es muss den Arbeitern in den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden", fügte er hinzu.

Die Demonstranten versammelten sich vor dem Vivantes-Krankenhaus, wo die Beschäftigten des Gesundheitswesens "gegen die Prekarität gekämpft und höhere Löhne" und "sicherere Arbeitsplätze" gefordert haben, wie der Sprecher sagte. "Wir brauchen Tarifverträge und gute Arbeitsbedingungen, um gemeinsam unsere Antwort auf diese Krise zu stärken. Wir wollen nicht, dass uns das zurückwirft", schloss er.

Bis Freitag hat Deutschland 163.009 Fälle von Coronaviren und 6.623 damit zusammenhängende Todesfälle gemeldet, wie die von der Johns Hopkins University zusammengestellten Daten zeigen.

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