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Gruselig: Video soll zeigen, wie Bandenhäftlinge Mordaufträge in mysteriöser Zeichensprache geben

Gruselig: Video soll zeigen, wie Bandenhäftlinge Mordaufträge in mysteriöser Zeichensprache geben
El Salvadors Präsident Nayib Bukele widmet sich dem Kampf gegen Bandenkriminalität und konnte nach fast einem Jahr im Amt große Erfolge erzielen. Jene Banden wollen sich angeblich an der Regierung rächen. Kurz bevor an nur einem Wochenende 60 Menschen ermordet wurden, wurden Häftlinge gefilmt, die mithilfe von Handtüchern hinter den Gittern der Gefängniszellen über Zeichensprache kommunizieren. Bukele glaubt, dass sie so Mordbefehle an die Außenwelt weitergaben.

Einschüchtern lässt sich Bukele von den mächtigen Straßenbanden des Landes aber nicht, sondern reagiert auf die 60 Morde am vergangenen Wochenende mit noch mehr Härte. Die Regierung veröffentlichte daraufhin Videos und Fotos von Hunderten inhaftierten Bandenmitgliedern, die bis auf die Unterhosen nackt sind und zur Strafe mit verfeindeten Bandenmitgliedern zusammengelegt wurden.

Manche befürchten, dass das Verlegen von Mitgliedern verfeindeter Banden in die gleichen Gefängniszellen nicht nur weiteres Blutvergießen zur Folge haben, sondern auch weitere Banden zur Verschwörung gegen die Regierung ermutigen könnte. Andere hoffen, dass so vielleicht Dispute zwischen den Banden auf gewaltfreie und nicht tödliche Art und Weise verhandelt und aus der Welt geschafft werden könnten. 

Damit keine Absprachen künftig unter den Kriminellen mehr über die mysteriöse Zeichensprache stattfinden können, ließ Bukele außerdem am Dienstag ihre Zellentüren versiegeln.

Als besonders gewaltbereit und mitgliederstark gilt Mara Salvatrucha, auch bekannt als MS-13, MS oder nur Mara. In El Salvador gelten 65.000 Menschen als Bandenmitglieder, der größte Teil davon wird den Maras zugerechnet. 

El Salvador schloss 2019 mit 2.398 Tötungsdelikten, was einem jährlichen Durchschnitt von 6,6 Todesfällen pro Tag und einer Rate von 35,8 Morden auf 100.000 Einwohner entspricht. Für März zählte die Regierung 65 Morde, also durchschnittlich nur noch 2,1 pro Tag – ein relativ niedriger Wert für ein Land, in dem es früher täglich mehr als 20 Morde gab.

Kurz nach den mysteriösen Zeichenabsprachen im Video wurden dann jedoch an nur einem Wochenende 60 Menschen ermordet. Die Regierung glaubt, dass jene Häftlinge sie in Auftrag gegeben haben.

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