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Hanau: Vier Verletzte bei Messerstechereien in Hanau – Verdächtige festgenommen

Hanau: Vier Verletzte bei Messerstechereien in Hanau – Verdächtige festgenommen
Bei mehreren Messerattacken in Hanau am Dienstagabend sind vier Menschen verletzt worden. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch und fügte hinzu, zwei syrische Staatsbürger seien im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen worden. Die beiden Syrer sind 23 und 29 Jahre alt und leben in Hanau. Sie werden verdächtigt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein und wurden in Gewahrsam genommen. Laut Staatsanwaltschaft gebe es keine Hinweise auf ein politisches Motiv.

"Wir gehen von einer Konfrontation zwischen zwei Gruppen aus, deren Mitglieder sich gegenseitig verletzten", sagte Dominik Mies, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, und fügte hinzu, die Angreifer seien mit "Messern und Schlagwerkzeugen" bewaffnet gewesen.

Der Beamte betonte weiter, es gebe keine Beweise dafür, dass der Vorfall einen terroristischen Hintergrund habe oder in irgendeiner Weise mit der Schießerei in Hanau im Februar 2020 zusammenhänge, bei der mindestens zehn Menschen getötet und fünf verletzt wurden. "Wir haben keine Beweise dafür, dass der Vorfall politische, terroristische oder fremdenfeindliche Motive hat", erklärte Mies.

Infolge des Vorfalls wurden vier Menschen in ein Hanauer Krankenhaus gebracht. Keiner der Verletzten befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Ein Zeugenhinweis hatte die Ermittler auf die Spur der beiden Tatverdächtigen gebracht. Die beiden Männer werden verdächtigt, an den Angriffen am Dienstagabend beteiligt gewesen zu sein, als an mehreren Tatorten in der Hanauer Innenstadt vier Männer zwischen 17 und 26 Jahren verletzt wurden. Die Opfer wurden laut Polizei von Mitgliedern einer Gruppe angegriffen und erschienen am späten Abend nacheinander in der Notaufnahme des Hanauer Klinikums. Einige Männer wiesen Stichwunden auf. Alle Verletzten waren am Mittwochmorgen außer Lebensgefahr, wie Mies berichtete. Bei den Verletzten handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um zwei Syrer, einen Iraker und einen Albaner.

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