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Köln: Ein Hauch von Normalität kehrt nach Ladenöffnungen ein

Köln: Ein Hauch von Normalität kehrt nach Ladenöffnungen ein
Im Zuge der staatlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus waren zahlreiche Branchen von Zwangsschließungen betroffen. Vielerorts – so auch in Nordrhein-Westfalen – dürfen seit heute auch wieder "nicht essentielle" Geschäfte öffnen, solange ihre Verkaufsfläche nicht größer als 800 Quadratmeter ist. Vier Wochen lang waren sie geschlossen. Bilder aus Köln zeigen Menschen, die bei sonnigem Wetter durch die Einkaufsstraße schlendern. Ein Hauch von Normalität kehrt zurück.

Die Bundesregierung hatte die Lockerungen für jene Geschäfte am Mittwoch verkündet. Buchläden sowie Kfz- und Fahrradhändler dürfen – unabhängig von der Größe der Geschäfte – unter besonderen Auflagen wieder öffnen. Geschlossen bleiben Restaurants, Bars, Kneipen und Hotels sowie Dienstleistungsgeschäfte, die nah am Menschen stattfinden. Auch das Kontaktverbot bleibt bis mindestens zum 4. Mai bestehen.  

Die Bundesländer gehen teilweise ganz individuell, je nach der dortigen Situation und politischen Auslegung, damit um. So wird in einigen Bundesländern auch großen Geschäften die Öffnung erlaubt, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter abgrenzen, in anderen Bundesländern gilt diese Sonderregelung nicht. In Bayern öffnen vorerst nur Bau- und Gartenmärkte und erst in der kommenden Woche kleinere Läden, die aber die Auflage haben, die Kundenzahl begrenzt zu halten. In Berlin und Brandenburg wird mit der Öffnung der Geschäfte erst ab Mittwoch begonnen. Dafür dürfen auch hier große Geschäfte öffnen, wenn sie ihre Ladenfläche begrenzen. Zudem öffnen wohl Tierparks, Zoos und Museen demnächst wieder. 

Die Kölnerin Isabel Pennekamp zeigte sich heute vor der Kamera erleichtert über die Lockerungen: 

Ich finde das gut, weil die Leute jetzt ein bisschen mehr rauskommen, und die Normalität ist jetzt wieder ein bisschen mehr drin. 

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