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Dresden: Gastwirte protestieren auf besondere Weise gegen wirtschaftliche Notlage

Dresden: Gastwirte protestieren auf besondere Weise gegen wirtschaftliche Notlage
Hunderte von leeren Stühlen und ein fein gedeckter Tisch standen am Freitag auf dem berühmten Dresdner Neumarkt. Die Gastronomen der Stadt organisierten die Aktion, um gegen ihre aktuelle Situation inmitten der bundesweiten Corona-Sperrmaßnahmen zu protestieren.

Die Ausstellung war direkt vor der Dresdner Frauenkirche aufgebaut und so angelegt, als gäbe es eine große und teure Veranstaltung. Jeder Stuhl stand für einen an der Aktion teilnehmenden Gastronom. Seit dem Inkrafttreten der Sperrmaßnahmen am 23. März sind Bars und Restaurants in ganz Deutschland geschlossen – mit Ausnahme von Straßenverkäufen und Lieferdiensten.

Nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes Sachsen (DEHOGA) droht vielen Betrieben des Dienstleistungsgewerbes die Schließung, falls die Beschränkungen weiter andauern. Ohne sofortige und wirksame Maßnahmen zur Rettung der Branche würden bundesweit 30 Prozent der Gastronomiebetriebe verschwinden. Deutschland hat seit Beginn des Ausbruchs über 134.000 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Bundesweit sind mindestens 3.804 testpositive Menschen gestorben.

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