icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

A Big Sorry von Ursula von der Leyen an Italien: "Unsere helfende Hand kam zu spät"

A Big Sorry von Ursula von der Leyen an Italien: "Unsere helfende Hand kam zu spät"
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich gestern in Brüssel im Namen der EU bei Italien entschuldigt: "Es ist auch wahr, dass zu viele nicht rechtzeitig da waren, als Italien gleich zu Beginn eine helfende Hand brauchte. Und ja, deshalb ist es richtig, dass Europa sich dafür von ganzem Herzen entschuldigt." In Italien war es wegen der fehlenden Hilfe bei der Corona-Pandemie zu scharfer Kritik an den EU-Partnern gekommen, während Russland und China Italien zur Hilfe kamen.

Aufnahmen wie diese verbreiteten sich viral und trafen auf Zustimmung. Ein Italiener, der sich von der EU im Stich gelassen fühlt, hisst hier die EU-Flagge ab und zerreißt sie anschließend. Auch Oppositionsführer Matteo Salvini verbreitete das Video und warnte darunter: 

Wenn Europa nicht aufwacht, werden sich diese Szenen vermehren.

Italien ist das am härtesten betroffene EU-Mitglied mit bislang mehr als 22.000 Todesfällen durch COVID-19. Von der Leyen betonte, dass eine Entschuldigung natürlich auch eine Verhaltensänderung beinhalte. Sie versicherte:

Und die Wahrheit ist, dass Europa in der Welt nun zum stark pochenden Herz der Solidarität geworden ist. Das wahre Europa steht auf – das Europa, das füreinander da ist, wenn es am dringendsten gebraucht wird.

Und wies daraufhin, dass Italien mit "Personal aus Polen und Ärzten aus Rumänien" geholfen werde sowie damit, dass Deutschland Patienten übernimmt.

Indem Beatmungsgeräte aus Deutschland in Spanien Leben retten. Indem Krankenhäuser in Tschechien Kranke aus Frankreich behandeln. [...] Wir haben erlebt, dass medizinische Ausrüstung von Litauen nach Spanien und Beatmungsgeräte von Dänemark nach Italien geliefert wurden. Wir haben erlebt, dass wirklich jedes einzelne Ausrüstungsteil, das an einer Stelle nicht gebraucht wurde, quer durch Europa dorthin gebracht wurde, wo es benötigt wurde. Das macht mich stolz, Europäerin zu sein.

Folge uns aufRT
RT
Trends: # Corona-Pandemie
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen