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Corona-Infizierte: "Ich war blau wie ein Schlumpf und dann legten sie mich ins künstliche Koma"

Corona-Infizierte: "Ich war blau wie ein Schlumpf und dann legten sie mich ins künstliche Koma"
Zwei Wochen lang kämpften die Ärzte um ihr Leben. Nun hat die junge Frau aus New York den Kampf gegen das Coronavirus überstanden. Die 33-Jährige war am 25. März mit einer Corona-Infektion in ein New Yorker Krankenhaus eingeliefert worden. Sie erinnert sich, dass sie kurz bevor man sie ins künstliche Koma legte, wegen des Sauerstoffmangels bereits blau gewesen sei. Sie habe nur 20 Minuten gehabt, um sich von ihrer Familie zu verabschieden - ohne zu wissen, ob sie je wieder wach werden würde.

Das Mount Sinai Morningside Hospital berichtet, dass Janet Mendez wegen Kurzatmigkeit ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Sie kam sofort auf die Intensivstation und wurde dort an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Mendez erinnert sich noch vage daran und schildert:

Die Leute sagten, als ich eingeliefert wurde, war ich blau. Ich erinnere mich noch genau, dass ich in mein Gesicht schaute und wie ein Schlumpf aussah. Ich bekam Angst, und sie sagten: "OK, wir werden dich jetzt in einen Schlaf versetzen." Alles ging sehr schnell, so schnell. Und ich hatte weniger als 20 Minuten, um mich von allen zu verabschieden. Ich versuchte, alle, die in meiner Nähe waren, darauf aufmerksam zu machen, dass sie vielleicht dem Coronavirus ausgesetzt waren.

Ein Sprecher des Krankenhauses erklärte:

Die Ärzte hatten Schwierigkeiten, einen ausreichenden Sauerstoffgehalt in ihrem Blut zu erreichen... ihre Lungen waren durch das Virus so geschädigt, dass sie die Luft nicht mehr halten konnten. Stattdessen drang die Luft durch ihr Gewebe, wodurch ihr ganzer Körper anschwoll (einschließlich des Gesichts), so dass sie ihre Augen nicht mehr öffnen konnten.

Am Montag wurde sie nun feierlich und gesund aus dem Krankenhaus entlassen. Dr. John Puskas, Leiter der Herz- und Gefäßchirurgie, im "Mount Sinai Morningside Hospital" bezeichnete ihre Genesung als einen "Triumph". 

Eine wirklich schwerkranke Frau, die 10 Tage lang am Beatmungsgerät angeschlossen war, ist jetzt von der künstlichen Beatmung abgestellt, vollständig genesen und geht nach Hause zu ihrer Familie.

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