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Kurseinbruch: New Yorker Wallstreet unterbricht Handel

Kurseinbruch: New Yorker Wallstreet unterbricht Handel
Der Handel am weltweit wichtigsten Börsenplatz, der Wall Street in New York, wurde für 15 Minuten unterbrochen. Grund ist der Einbruch des Dow-Jones-Index zu Handelsbeginn am Montag um 7,2 Prozent.

Nach panikartigen Verkäufen unmittelbar nach der Startglocke wurde der Aktienhandel für 15 Minuten unterbrochen.

Der Einbruch des S&P 500 um 7 Prozent hat demnach Mechanismen ausgelöst, die einen Marktzusammenbruch verhindern sollen. Der Handel wurde demnach für 15 Minuten ausgesetzt, "um den Anlegern eine Verschnaufpause" zu gönnen.

Es handelt sich um eine Pause, um Luft zu holen und neu zu bewerten", erklärte die Leiterin der NYSE, Stacey Cunningham.

Der Handel an der New Yorker Börse war unterbrochen worden, nachdem die Indizes als Reaktion auf die plötzliche Ölpreissenkung in Saudi-Arabien um 7 Prozent gefallen waren. Das Chaos an den Finanzmärkten wird als jüngste Reaktion auf die Coronavirusepidemie bezeichnet.

Sitz der New Yorker Börse an der Wall Street, dem Symbol des US-Finanzkapitalismus, dessen Erfolg droht, die US-Wirtschaft und damit sich selbst

Der Preis für Rohöl brach um 30 Prozent ein. Händler sprachen angesichts des Crashs von einem "schwarzen Montag".

Auch wenn die Menschen besorgt sind, dass es mehr Probleme schaffen könnte, erlaubt sie [die Unterbrechnung, Anm. d. Red.] den Menschen, zurückzutreten und ihre Handlungen neu zu bewerten", ist Matt Maley, ein Aktienstratege bei Miller Tabak & Co, überzeugt.

Eine weitere 15-minütige Pause erfolgt, wenn die Verluste 13 Prozent erreichen, ein Rückgang, der den S&P 500 auf 2.585,96 bringen würde. Wenn der Rückgang 20 Prozent oder 2.377,9 erreicht, werden die Märkte für den gesamten Handelstag geschlossen. In den letzten 35 Minuten des operativem Geldhandels (Kassahandel) gilt nur die 20 Prozent-Regel. Die Händler hatten noch nie eine 13-Prozent- oder 20-Prozent- Unterbrechung erlebt.

Das letzte Mal, als Aktien eine 7-Prozent-Unterbrechung auslösten, schloss der S&P 500-Index am 1. Dezember 2008 mit einem Minus von 8,9 Prozent.

Die starken heutigen Rückgänge folgten auf eine Woche, in der der S&P 500 vier Tage lang in Folge um mehr als 2,5 Prozent nach oben oder unten schwankte. Der Rückgang am Montag war demnach zwar signifikant, aber die "20 schlimmsten Tage für den S&P 500" wurden dadurch noch nicht geknackt.

Der DAX sackte in Deutschland gleich zum Handelsstart deutlich unter die Marke von 11.000 Punkten. Rund eine Stunde nach Handelsbeginn lag der deutsche Leitindex 6,95 Prozent im Minus bei 10.739,97 Punkten. Die gesamten Gewinne aus dem vergangenen Jahr sind damit weg. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel büßte 5,93 Prozent auf 23.280,44 Punkte ein. Der EuroStoxx 50, der Leitindex der Eurozone, sackte um 7,11 Prozent ab. Zuvor waren die Börsen in Asien eingebrochen. Der japanische Leitindex Nikkei verlor gut 5 Prozent.

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