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"Treffen mit der 'medizinischen' Abteilung von al-Qaida" – US-Diplomatin bei den Weißhelmen

"Treffen mit der 'medizinischen' Abteilung von al-Qaida" – US-Diplomatin bei den Weißhelmen
US-Gesandte bei der UN begrüßt stolz die Weißhelme – Reaktion: "Sie trafen al-Qaidas Ärzte" (Screenshot aus Twitter von Kelly Craft, Stand 03. März 2020)
Bunte Bilder der Botschafterin Kelly Craft, die begeistert Weißhelmen die Hände drückte, machten online die Runde. User erinnerten die Diplomaten an die Verbindungen der Organisation zu einer Dschihad-Gruppierung, gegen die die USA einst kämpften.

Kelly Craft, die als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen dient, tauchte an der türkisch-syrischen Grenze auf – dort posierte sie mit Mitgliedern des selbst ernannten "Syrischen Zivilschutzes". Auch kam sie nicht mit leeren Händen: Sie versprach ein umfangreiches "humanitäres Hilfspaket" in Höhe von 108 Millionen Dollar, das für die Menschen in Nordsyrien bestimmt sei.

"Ich bin dankbar, die Hände der tapferen Männer und Frauen der Weißhelme drücken zu können", twitterte Craft. Sie pries die Gruppierung als "gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Dinge tun, um das Leben der syrischen Opfer von Assads Brutalität zu retten".

Was sie jedoch unerwähnt ließ, war der alles andere als unbefleckte Ruf der Weißhelme. Die Gruppe, die einst in den westlichen Medien als furchtlose Ersthelfer gepriesen wurde, wurde beschuldigt, sich auf die Seite von al-Qaida und anderen Terrormilizen in Syrien gestellt zu haben. In der Vergangenheit tauchten einige Bilder und Videos auf, auf denen Mitglieder des selbst ernannten Zivilschutzes mit radikalislamischen Terroristen posieren.

(Symbolbild).

Darüber hinaus waren sie wiederholt in die Vorbereitung von Angriffen mit Chemiewaffen verwickelt, die von westlichen Nationen zuweilen als Rechtfertigung für Angriffe auf die syrische Armee benutzt wurden. Einige besorgte Netzbürger ließen keine Gelegenheit aus, gepflegt auf die Botschafterin verbal einzudreschen.

Gut gemacht, Eminenz. Sie haben sich mit dem 'medizinischen' Personal von al-Qaida getroffen", schnippte ein Nutzer. "Haben Sie auch vereinbaren können, wo das gelbe Fass diesmal hinkommt?"

Andere übersetzten Crafts Tweet als ein Zeichen der US-Unterstützung für dschihadistische Terrormilizen.

Übersetzung: Dankbar, Terroristen im Dienste von al-Qaida die Hände drücken zu können. Das sind Salafi-Extremisten, die das Leben des syrischen Volkes zerstören – und sich selbst als Humanisten ausgeben. Amerika steht zu al-Qaida.

Die letztere Behauptung hat einige Wurzeln in der Realität, da Washington in der Vergangenheit suggerierte, dass Haiʾat Tahrir asch-Scham – ein Ableger von al-Qaida, der im syrischen Idlib operiert – gar nicht mehr so terroristisch sei.

Einige wiederum riefen Informationen in Erinnerung, dass "Weißhelme" an der Zwangsumsiedlung von Menschen in Afrin, der kurdischen Enklave Syriens, beteiligt gewesen seien.

Aktivisten in Afrin berichten, dass Mitglieder der Idlib-Weißhelme, die sich in Afrin niederließen, ein Haus der Familie Jalod im Aschrafiyya-Viertel von Afrin zwangsgeräumt und an Siedler aus Idlib vermietet haben. Auf der Tirinde-Straße hat der Abschaum von Dschaisch al-Islam ein Gebäude gewaltsam geräumt ...

Es ist ferner erwähnenswert, dass bereits die Selbstbezeichnung der Gruppe höchst irreführend ist: Immerhin gibt es einen offiziellen, echten syrischen Zivilschutz, der der legitimen Regierung in Damaskus unterstellt ist. Gegenwärtig operieren die "Weißhelme" ausschließlich in den Teilen der Provinz Idlib, in denen die Terrormilizen noch immer die Stellung halten.

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