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Gefangenenaustausch zwischen Iran und Deutschland

Gefangenenaustausch zwischen Iran und Deutschland
Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif schüttelt Bundesaußenminister Heiko Maas am 15.02.2020 auf der 56. Münchner Sicherheitskonferenz die Hand: Im Laufe des Wochenendes kam es zu einem Gefangenenaustausch zwischen Iran und Deutschland.
Kurz nach dem Ende der 56. Münchner Sicherheitskonferenz ist es offenbar zwischen Deutschland und dem Iran zu einem Gefangenenaustausch gekommen. Ein in Deutschland inhaftierter Iraner wurde freigelassen, zugleich kam in Teheran ein Deutscher auf freien Fuß.

Ein wegen Verletzung der US-Sanktionen in Deutschland inhaftierter Iraner, der in die USA ausgeliefert werden sollte, sei freigelassen worden und wieder zurück im Iran, sagte der iranische Justizsprecher Gholamhossein Ismaili am Dienstag. Im Gegenzug sei ein Deutscher, der wegen illegaler Fotoaufnahmen im Iran zu drei Jahren Haft verurteilt worden war, ebenfalls freigelassen worden.

Iran und USA tauschen Gefangene aus (Symbolbild)

Am Montag ist ein deutscher Staatsbürger nach Hause zurückgekehrt. Er wurde vor einiger Zeit verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Bilder von sensiblen Orten gemacht hatte", sagte Justizsprecher Gholamhossein Ismaili in einer wöchentlichen Fernseh-Nachrichtenkonferenz.

Iranischer Staatsbürger flog mit Außenminister Sarif nach Hause zurück

Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Der iranische Staatsbürger Ahmed Chalili sei nach diplomatischen Bemühungen Teherans in den Iran zurückgekehrt, hieß es am Montag seitens des iranischen Außenministeriums. Der Mann sei zusammen mit Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der in Deutschland an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen hatte, nach Hause geflogen.

Wir bestanden darauf, dass zuerst der iranische Staatsbürger nach Hause zurückkehren sollte. Dann durfte der deutsche Staatsbürger den Iran am Montag verlassen", ergänzte der Justizsprecher.

Ismaili erklärte zudem, dass zwei französische Wissenschaftler im nächsten Monat im Iran vor Gericht erscheinen werden. Dabei handelt es sich um den Soziologen Roland Marchal und die französisch-iranische Anthropologin Fariba Adelkhah. Die beiden Forscher der Pariser Hochschule Sciences Po wurden vergangenes Jahr wegen Spionageverdachts festgenommen.

Prozess gegen zwei Wissenschaftler der Pariser Hochschule startet im März

Frankreich hatte ihre sofortige Freilassung gefordert, doch Teheran hat die Forderung als Einmischung in die staatlichen Angelegenheiten Irans zurückgewiesen.

Wir erkennen die doppelte Staatsbürgerschaft nicht an. Sie ist Iranerin. Wir lassen nicht zu, dass sich andere Staaten in unsere Justizangelegenheiten einmischen. Ihre Gerichtsverhandlung wird am 3. März stattfinden", sagte Ismaili.

Ende vergangenen Jahres kam es zu einem Gefangenenaustausch zwischen dem Iran und den USA. Die Aktion erfolgte in der Schweiz. Der Amerikaner Xiyue Wang, der im Jahr 2016 im Iran festgenommen und später wegen Spionage angeklagt worden war, kam am 7. Dezember frei. Im Gegenzug hatte Washington den iranischen Professor Massud Soleimani auf freien Fuß gesetzt.

Mehr zum Thema - Im Iran inhaftierte russische Journalistin wieder in Moskau

(rt/reuters)

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