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IT-Industrie: US-Arbeitsrechte diskriminieren qualifizierte indische Arbeitnehmer

IT-Industrie: US-Arbeitsrechte diskriminieren qualifizierte indische Arbeitnehmer
Der indische Handelsverband für Software- und Dienstleistungsunternehmen hat das US-Arbeitsrecht beschuldigt, qualifizierte indische Arbeitnehmer zu diskriminieren. Seine Chefin rief die indische Regierung auf, das Thema bei den kommenden Verhandlungen mit Trump anzusprechen.

Die Präsidentin der indischen National Association of Software and Services Companies (NASSCOM), Debjani Ghosh, hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump beschuldigt, indische Arbeitnehmer, die ein H-1B-Visum für die Arbeit in den USA beantragen, zu diskriminieren. Sie sagte gegenüber der Financial Times:

Wir wissen nicht, warum wir diese Art von Diskriminierung erleben, obwohl sie den USA tatsächlich zugute kommt.

Die Beamtin argumentierte, dass indische Arbeitnehmer dazu beitragen, eine wichtige Qualifikationslücke in den USA zu schließen.

Ghoshs Anschuldigungen erfolgten vor dem Besuch des US-Präsidenten in Indien in diesem Monat, die NASSCOM-Chefin bat um ein Treffen mit der Trump-Delegation.

NASSCOM vertritt fast 3.000 Unternehmen, darunter führende IT-Firmen wie Infosys, Tata Consultancy Services und Wipro. Der Handelsverband sagt, dass die meisten H-1B-Visa tatsächlich von US-Firmen wie Microsoft oder Amazon beansprucht werden und dass sie höhere Genehmigungsraten als indische Firmen genießen.

NASSCOM setzt sich dafür ein, dass die Freizügigkeit qualifizierter indischer Arbeitnehmer im Rahmen des H-1B-Programms als Handelsfrage und nicht als Einwanderungsfrage behandelt wird. Ghosh erklärte:

Wir haben nur eine Bitte an [unsere] Regierung, nämlich ... mit Trump zu sprechen, ihm die Bedeutung der Mobilität von hoch qualifizierten Talenten verständlich zu machen.

Wir müssen dafür sorgen, dass er versteht, dass dies nicht auf die gleiche Weise wie die Einwanderung behandelt werden kann, das sind zwei verschiedene Dinge. Das ist unsere größte Bitte.

Das H-1B-Visum ist ein Nichteinwanderungsvisum, das es US-Unternehmen erlaubt, qualifizierte ausländische Arbeitskräfte in spezialisierten Bereichen wie IT, Finanzen, Buchhaltung, Architektur, Ingenieurwesen, Mathematik, Wissenschaft und Medizin zu beschäftigen. Solche Visa werden für eine begrenzte Anzahl von Jahren ausgestellt.

Die Trump-Regierung äußerte Bedenken über den – wie sie es nennt – Missbrauch des H-1B-Programms durch ausländische IT-Unternehmen. Sie erließ strengere Anforderungen für die Erteilung von Arbeitsgenehmigungen wie zum Beispiel die Priorisierung von Bewerbern mit US-Abschlüssen.

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