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Jordanische Parlamentarierin zu Jahrhundert-Deal: "Palästina und Jerusalem stehen nicht zum Verkauf"

Jordanische Parlamentarierin zu Jahrhundert-Deal: "Palästina und Jerusalem stehen nicht zum Verkauf"
Ein israelischer Soldat entfernt palästinensische Fahnen im von Israel besetzten Westjordanland, die aus Protest gegen Trumps "Friedensplan" aufgestellt wurden (Jordangraben, 29. Januar 2020).
"Weder Palästina noch Jerusalem stehen zum Verkauf." Mit dieser scharfen Ablehnung reagierte die jordanische Parlamentsabgeordnete Wafaa Beni Mustafa auf den von Trump und Netanjahu als Lösung des Israel-Palästina-Konflikts vorgeschlagenen "Deal des Jahrhunderts".

Der von den Staatschefs Israels und der USA als Vorschlag für eine friedliche Lösung des Palästina-Israel-Konfliktes vorgelegte "Deal des Jahrhunderts" sei nichts als eine Falle, in die kein Araber ein weiteres Mal tappen werde. So wertet Wafaa Beni Mustafa, eine Abgeordnete der Unterkammer des jordanischen Parlaments, den US-israelischen Vorschlag, der finanzielle Hilfen für die Palästinenser vorsieht.

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Mit ihrem Kommentar verwies die Politikerin auf das in Wadi-Araba geschlossene Friedensabkommen von 1994 zwischen Jordanien und Israel, das ebenfalls wirtschaftliche Vorteile für Jordanien mit seiner zu mindestens 40-prozentigen palästinensischen Bevölkerung vorsah und dessen Bestimmungen von israelischer Seite seitdem nur schleppend umgesetzt wurden.

"Jahrhundert-Deal" eines Mannes, der sich wie der Herrscher der Welt aufführt

Doch das weitaus größere Problem sah Wafaa Beni Mustafa in der Natur des Vorschlages selbst: Das Recht der geflüchteten und binnenvertriebenen Palästinenser auf die Rückkehr in ihre Heimatorte soll für einen finanziellen Ausgleich veräußert werden, für den aber größtenteils andere Staaten der Region aufkommen sollen.

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Dies sei Teil der Innenpolitik Israels und der USA, bei der die Staatschefs Netanjahu und Trump über Leichen der Palästinenser gehen sowie internationale Resolutionen und das Völkerrecht missachten.

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