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Corona-Virus: Lufthansa und weitere Fluggesellschaften setzen Flüge nach China vorläufig aus

Corona-Virus: Lufthansa und weitere Fluggesellschaften setzen Flüge nach China vorläufig aus
Fliegen China vorläufig nicht mehr an: Flugzeuge der Lufthansa am Flughafen Frankfurt.
Das neuartige Corona-Virus breitet sich in China weiter aus. Bis Mittwoch waren in der Volksrepublik rund 6.100 Menschen infiziert. Mehrere Fluggesellschaften haben nun vorsorglich die Flüge nach und von China eingestellt – darunter Lufthansa und British Airways.

Knapp einen Monat nach Bekanntwerden der ersten Krankheitsfälle hat Europas größte Fluggesellschaft – die Lufthansa – zunächst bis zum 9. Februar ihre Verbindungen von und nach China gestrichen. Die Maßnahme umfasse auch die Tochter-Unternehmen Swiss Air und Austrian Airlines, teilte die Lufthansa am Mittwoch mit. Hongkong werde jedoch wie geplant weiterhin angeflogen. Aus operativen Gründen sei die Buchungsannahme für China-Flüge bis Ende Februar gestoppt worden.

Symbolbild: A310 MRT MedEvac der Luftwaffe, Flughafen Köln-Bonn, Deutschland, 15. November 2005.

Die deutsche Airline folgt damit ihrem Konkurrenten British Airways sowie anderen Fluggesellschaften wie etwa Lion Air und Air Seoul, die ebenfalls ihre Verbindungen aus und in die Volksrepublik gestrichen haben. Auch die russischen Charterfluggesellschaften Nordwind und Azur Air haben die Flüge ins Reich der Mitte ausgesetzt. Die Airlines Aeroflot und S7 fliegen dagegen China weiterhin an, ihre Kunden können jedoch die bereits gekauften Tickets mit Erstattung der Kosten zurückgeben. 

Corona-Verdachtsfall an Bord der Lufthansa-Maschine

Am Mittwoch hatte es an Bord einer Lufthansa-Maschine einen Corona-Verdachtsfall gegeben. An dem in Nanjing gelandeten Flug LH780 aus Frankfurt saß auch ein Passagier, der von den chinesischen Behörden als Risikofall eingestuft wurde, bestätigte Lufthansa in Frankfurt. Der Chinese soll gehustet haben und zwei Wochen zuvor in der Stadt Wuhan gewesen sein, in der das neuartige Corona-Virus zuerst bemerkt worden war. Ob er tatsächlich infiziert ist, blieb zunächst unklar.

Die Passagiere, die jeweils drei Reihen vor und hinter dem Mann saßen, seien von den chinesischen Behörden ebenso wie die Crew des Airbus A 340 untersucht worden, sagte der Lufthansa-Sprecher. Nach der medizinischen Untersuchung seien sie als unbedenklich entlassen worden. Flugbegleiter und Piloten seien dann umgehend in die nächste Maschine nach Frankfurt umgestiegen. Der Rückflug LH781 sollte am Mittwochabend in Frankfurt landen. Die deutschen Behörden seien über das Vorgehen informiert worden, erklärte die Fluggesellschaft.

Außerhalb Chinas rund 80 bestätigte Infektionen mit Corona-Virus

Während es außerhalb der Volksrepublik etwas mehr als 80 nachgewiesene Infektionen gibt, ist die Zahl der bekannten Infektionen innerhalb des Landes auf 6.078 gestiegen. Von den Infizierten wurden 115 wieder als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen.

Besonders betroffen ist die Millionenstadt Wuhan und die umliegende Provinz Hubei. Rund 45 Millionen Menschen wurden dort weitgehend abgeschottet, Flüge sowie der Nah- und Fernverkehr wurden ausgesetzt. Ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen leiden besonders unter der Lungenkrankheit. Außerhalb der Volksrepublik gibt es unter anderem in Thailand, Japan, Singapur, Malaysia, den USA, Australien und auch Südkorea Erkrankte mit dem Virus 2019-nCoV. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) meldeten am Mittwoch die ersten bestätigten Virus-Fälle.

In Europa wurden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich vier Fälle bestätigt. Am Mittwoch kam ein Fall in Finnland hinzu. Die meisten außerhalb von China erkrankten Menschen waren vorher in der Volksrepublik.

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(rt deutsch/dpa)

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