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Pakistan fordert internationalen Dialog zum Abbau der Spannungen zwischen USA und Iran

Pakistan fordert internationalen Dialog zum Abbau der Spannungen zwischen USA und Iran
Ein Pakistani trägt sich in das Kondolenzbuch für den getöteten iranischen General Qassem Soleimani ein. (Peschawar, 7. Januar 2020)
Der pakistanische Premierminister hat eine diplomatische Initiative gestartet, um eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran voranzutreiben. Dazu entsandte er seinen Außenminister, um sich mit den relevanten Parteien zu beraten und die UNO zu drängen, etwas zu unternehmen.

Der Regierungschef Pakistans Imran Khan kündigte an, dass er den pakistanischen Außenminister Shah Mahmood Qureshi angewiesen hat, sich mit seinen Amtskollegen im Iran, in Saudi-Arabien und in den Vereinigten Staaten zu treffen, um die wachsenden Spannungen zwischen Washington und Teheran zu erörtern.

Tausende Pakistaner protestierten am 5. Januar in der Millionenstadt Karatschi gegen die USA.

Außerdem wies er General Qamar Javed Bajwa, den Chef des pakistanischen Militärstabs, an, sich mit den zuständigen Militärchefs über die Lage zu beraten. Khan erklärte dazu:

Pakistan ist bereit, seine Rolle für den Frieden zu spielen, aber es kann nie wieder Teil eines Krieges sein.

Islamabad forderte auch den UN-Sicherheitsrat auf, bei der Lösung der Krise zu helfen. Qureshi sagte am Mittwoch, dass die Pattsituation durch Dialog gelöst werden müsse und dass die Region sich "einfach keinen weiteren Krieg leisten kann".

Ein US-Drohnenangriff tötete letzte Woche den hochrangigen iranischen Kommandanten Qassem Soleimani in Bagdad, der Berichten zufolge im Irak war, um mit Saudi-Arabien über eine Deeskalation zu verhandeln.

Der Iran hat mit einer Reihe von Raketenschlägen auf US-Basen im Irak zurückgeschlagen. Teheran betonte, dass die Angriffe in Selbstverteidigung erfolgt seien und signalisierte, dass es keine weitere Eskalation anstrebe. US-Präsident Donald Trump verkündete darauf hin, dass weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt würden, sicherte aber zu, dass es nicht notwendig sei, militärisch zu reagieren.

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