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Teheran droht mit "schwerer Vergeltung": Iranischer Top-General bei US-Luftangriff in Bagdad getötet

Teheran droht mit "schwerer Vergeltung": Iranischer Top-General bei US-Luftangriff in Bagdad getötet
Bei einem US-Raketenangriff wurde Ghassem Soleimani, Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit, getötet
Bei einem Raketenangriff wurde Qassem Soleimani, Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit, getötet. Experten warnen vor einer womöglich nun bevorstehenden Eskalation. Der Iran droht mit "schwerer Vergeltung". Adil Abd al-Mahdi, der irakische Premier, warnt vor "verheerendem Krieg".

Nach den gewaltsamen Anti-US-Protesten und dem Sturm auf die irakische Botschaft in Bagdad haben die USA in der Nacht zum Freitag den Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit, Qassem Soleimani, bei einem Luftangriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet. Soleimani war seit 1997 der Kommandeur der iranischen Al-Quds-Einheit.

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In einer am Freitag über den Internetdienst Twitter verbreiteten Botschaft drohte der Oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, den Verantwortlichen für den Tod Soleimanis mit "schwerer Vergeltung".

Das Pentagon in Washington übernahm die Verantwortung. Demzufolge sei die Bombardierung auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Angriffe auf US-Kräfte zu verhindern. Es habe sich demzufolge um einen "defensiven Akt gehandelt, um US-Personal im Ausland zu schützen".

Demnach ebenfalls getötet wurde der stellvertretende Leiter der irakischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis. Insgesamt sollen bei dem US-Angriff sieben Personen ums Leben gekommen sein.

In einer im iranischen Staatsfernsehen herausgegebenen Erklärung drohte der iranische Präsident Hassan Rohani mit "Rache" und kündigte an, dass der Iran nun "noch entschlossener den Vereinigten Staaten widerstehen" werde.

Soleimanis Märtyrertod wird den Iran entschlossener machen, dem amerikanischen Expansionismus zu widerstehen und unsere islamischen Werte zu verteidigen. Ohne Zweifel werden der Iran und andere freiheitssuchende Länder in der Region Rache üben.

Irans Außenminister Mohammad Dschawad Sarif bezeichnete den tödlichen US-Raketenangriff auf Soleimani als "extrem gefährliche" und "dumme Eskalation". Sarif verurteilte die Tötung des Generals in einer am Freitag veröffentlichten Botschaft auf Twitter als "Akt des internationalen Terrorismus". Bei Soleimani habe es sich um die "effektivste Kraft" im Kampf gegen lokal agierende Terrorgruppierungen gehandelt.

Derweil warnte US-Außenminister Mike Esper den Iran in einer nun veröffentlichten Erklärung, dass Washington keine "weiteren Angriffe auf US-Personal und US-Militär in der Region akzeptieren" werde.

An den Iran und seine Stellvertreter-Milizen: Wir werden keine weiteren Angriffe auf unser Personal und unsere Streitkräfte in der Region akzeptieren. Angriffe gegen uns werden mit Antworten in der Zeit, Art und Weise und am Ort unserer Wahl beantwortet. Wir fordern das iranische Regime auf, bösartige Aktivitäten zu beenden.

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