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Französischer Staatsbürger verstirbt in US-Gewahrsam für illegale Zuwanderer

Französischer Staatsbürger verstirbt in US-Gewahrsam für illegale Zuwanderer
Proteste gegen US-Einwanderungspolitik und Inhaftierung von Asylsuchenden vor dem Weißen Haus in Washington, D.C./USA, 22. Juni 2018.
Human Rights Watch kritisiert die Behandlung illegaler Migranten durch die US-Regierung. Ein Mann mit französischer Staatsbürgerschaft verstarb am Sonntag in US-Haft, eine Autopsie soll Klärung bringen. Zu früheren Todesopfern von Haftbedingungen zählen auch Kinder.

US-Präsident Donald Trump hat illegalen Migranten den Kampf angesagt. Eine Mauer zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika soll diese Grenze für illegale Zuwanderer unüberwindbar machen. Grenzschützer patrouillieren verstärkt und nehmen auch vermehrt nicht registrierte Migranten und Asylsuchende in Haft. Human Rights Watch wirft den Vereinigten Staaten vor, beim Schutz von Asylsuchenden zu versagen. 

Migranten gehen gemeinsam an der US-amerikanischen/mexikanischen Grenzmauer entlang, um sich der US-Grenzkontrolle zu stellen, 04. Juni 2019, El Paso, Texas.

Ein 40-jähriger französischer Staatsbürger aus Angola verstarb am Sonntag in einem Krankenhaus von Abuquerque, Neu Mexiko. Das französische Konsulat wurde informiert. Er ist nicht das erste Opfer der Behandlung sowie fehlender medizinischer Versorgung inhaftierter illegaler Migranten in den Haftanstalten des ICE (Immigration and Customs Enforcement) der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Oktober starb in der Haft ein Kameruner durch ein Hämatom, ein Kubaner nahm sich in einer Haftanstalt das Leben. 

Seit Dezember 2018 starben auch sechs Kinder in Bundeshaft. Eine Mutter aus Guatemala reichte Klage gegen die US-Regierung ein. Ihre damals 19 Monate alte Tochter bekam eine Lungenentzündung in einer kalten Großraumhaftzelle, die auch als "Icy Box" (Eisbox) bezeichnet wird, da die Insassen dort auf dem kalten Boden schlafen müssen. Das Kind starb kurz nach der Entlassung aus der Haft in einem Krankenhaus an den Folgen der Erkrankung. 

Die US-Regierung plant, eine DNA-Datenbank mit dem genetischen "Fingerabdruck" jedes verhafteten illegalen Zuwanderers anzulegen. Human Rights Watch kritisiert auch dies, da hiermit das Recht auf Privatsphäre verletzt werde.

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