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Lawrow: Russland wird Beziehungen mit China nicht aufopfern, um USA zu schmeicheln

Lawrow: Russland wird Beziehungen mit China nicht aufopfern, um USA zu schmeicheln
Seit dem Ende des Kalten Krieges schlagen bedeutende US-Strategen wie Henry Kissinger und der verstorbene Zbigniew Brzeziński Washington immer wieder vor, eine Allianz mit Russland zu schmieden, um den Aufstieg Chinas einzudämmen.

Moskau wird seine guten Beziehungen zu Peking nicht aufgeben, nur um die Vereinigten Staaten zu erfreuen. Dies hat der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt.

Wir werden unsere Beziehungen zu China nicht verschlechtern, nur um die Amerikaner glücklich zu machen", sagte Lawrow am Sonntag im russischen Fernsehen.

Nach Ansicht des russischen Spitzendiplomaten sollten die Länder daran arbeiten, die Zusammenarbeit miteinander zu verbessern, anstatt andere Staaten mit Sanktionen und Ultimaten einzuschüchtern, um ihre Ziele zu erreichen.

Lawrow bemerkte, dass der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger beim gemeinsamen Treffen im Oktober mit ihm über sein neuestes Buch zu China sprach und dabei das Gefühl zum Ausdruck brachte, dass die Vereinigten Staaten eine Situation erreichen möchten, in der ihre Beziehungen sowohl zu Moskau als auch zu Peking besser werden als die derzeitigen Beziehungen zwischen China und Russland.

Der russische Außenminister erklärte, dass sich China trotz eines mit den Vereinigten Staaten vergleichbaren wirtschaftlichen Entwicklungsstandes auf der Weltbühne völlig anders verhalte.

China nutzt seine Wirtschaftskraft nach den Regeln, die zu Zeiten von Bretton Woods aufgestellt wurden – der Internationale Währungsfonds, die Welthandelsorganisation, die Weltbank", sagte Lawrow. "Vielleicht sind die Väter der gegenwärtigen Globalisierung beleidigt, dass sie nach den Regeln, die sie selbst aufgestellt haben, geschlagen werden. So ist das Leben – Wettbewerb, ein freier Markt, die in Bretton Woods aufgestellten Regeln existieren immer noch. Es wird versucht, sie zu modernisieren: Dies geschieht in der WTO usw."

Lawrow verwies auf die wiederholten Aussagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass Russland und China keine Absichten hätten, eine Militärallianz zu gründen. Aber, fuhr er fort, politisch, hinsichtlich der Aufrechterhaltung des Völkerrechts und der Polyzentrizität in den internationalen Beziehungen, seien China und Russland natürlich Verbündete.

Zudem bemerkte der russische Außenminister, dass China und Russland zwar unterschiedliche wirtschaftliche Potentiale besitzen, aber gegenseitig respektvolle Formen der bilateralen Kooperation etablieren konnten wie die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO);

Wir versuchen, diese Prozesse durch ein Abkommen mit Peking mit Projekten als Teil von Chinas Belt and Road Initiative zu harmonisieren", erklärte Lawrow.

Der chinesische Außenminister Wang Yi hatte in der vergangenen Woche in einem Telefonat mit Außenminister Lawrow geäußert, dass "das gegenseitige Vertrauen zwischen Russland und China unbesiegbar ist" und hinzugefügt, dass die bilateralen Beziehungen ausgezeichnet seien und Peking zu einer weiteren engen Zusammenarbeit mit Moskau bereit sei, um "den internationalen Frieden und die Stabilität zu erhalten".

Letzten Monat hatte der chinesische Vize-Außenminister Le Yucheng erklärt, er teile die Überzeugung von Präsident Putin, dass die Bemühungen der USA, Russlands und Chinas internationalen politischen und wirtschaftlichen Einfluss einzudämmen, "zum Scheitern verurteilt" seien.

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